Städtische Werke ziehen Pläne zurück

Hirschberg bleibt doch ohne Windkraft

Helsa/Großalmerode. Auf dem Hirschberg zwischen Helsa und Großalmerode sollen nun doch keine Windkraftanlagen errichtet werden. Die Kasseler Städtischen Werke haben ihre Pläne zum Bau großer Windräder auf diesem Höhenzug zurückgezogen.

Das hat Werke-Sprecher Ingo Pijanka bestätigt. Als Grund nannte er gegenüber der HNA Naturschutzbedenken.

Die Städtischen Werke wollten für den Windpark „Drei Berge“ insgesamt zwölf 200 Meter hohe Windräder auf dem Hirschberg, dem Buchberg und dem Rohrberg errichten. Nun bleiben nur die beiden letzteren als Standorte übrig.

Das Regierungspräsidium (RP) Kassel als Planungsbehörde hatte laut RP-Sprecher Michael Conrad darauf hingewiesen, dass es am Standort Hirschberg wegen Rotmilan-Vorkommen und Beeinträchtigungen des Landschaftsbilds ein hohes Konfliktpotenzial für Windkraft gebe.

„Ich begrüße es sehr, wenn Anlagen nur dort errichtet werden, wo Menschen und Natur ausreichend geschützt sind“, sagte Helsas Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) der HNA. Die Bürgerinitiative Pro Hirschberg-Kaufunger Wald wertet die Absage der Städtischen Werke AG indes als ersten kleinen Erfolg der eigenen Arbeit. (hog/alh)

Rubriklistenbild: © dpa

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