Kommentar zum Ärger über Blitzer in Lohfelden: "Wenig sensibel"

Lohfelden. Schwere Vorwürfe hat ein Autofahrer gegen die Ordnungsbehörde in Lohfelden erhoben, nachdem er geblitzt worden ist. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Holger Schindler.

Sicherheit im Straßenverkehr kontra Abzocke der Autofahrer – das Thema Geschwindigkeitskontrollen ist unerschöpflich und lässt immer wieder die Emotionen hochkochen. Daher sollte man versuchen, möglichst sachlich damit umzugehen.

Dazu gehören erst einmal die Fakten: Wo darf die Geschwindigkeit beschränkt werden? Wie kann das kontrolliert werden? Laufen die Kontrollen so ab, dass Schnellfahrer zweifelsfrei überführt werden und keine Manipulationen möglich sind?

Im vorliegenden Fall weist die Gemeinde Lohfelden als Ordnungsbehörde alle Vorwürfe eines Betroffenen zurück. Die Messungen seien zulässig, sie seien nach den rechtlichen Vorgaben erfolgt und absolut nachvollziehbar.

So weit, so gut. Doch es bleibt ein Beigeschmack: Warum saßen bei früheren Messungen die zuständige Ordnungsbeamtin und ihr Ehemann als Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma gemeinsam im Auto? Rechtlich angreifbar ist das zwar nicht, aber es zeugt von wenig Fingerspitzengefühl beim Umgang mit dem sensiblen Thema.

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