Unternehmen schreibt tiefrote Zahlen

Kommentar zum massiven Umsatzeinbruch bei SMA: Endlich liefern

José Pinto über die Lage bei SMA

Der Solartechnik-Spezilast SMA kommt nicht aus der Krise. Das einstige nordhessische Vorzeige-Unternehmen schreibt das zweite Jahr in Folge tiefrote Zahlen, und wenn nicht ein Wunder geschieht, dürfte sich das 2015 kaum ändern. Ein Kommentar von HNA-Redakteur José Pinto.

Noch besorgniserregender ist das Tempo, mit dem SMA sein in den Boomjahern angehäuftes Tafelsilber verfrühstückt. Rein rechnerisch ist bei gleichbleibend schlechter Entwicklung Geld für nur noch zwei, drei Jahre da. Und dann?

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Das wissen die Götter. Im Management jedenfalls scheint man ratlos. Die bisherigen, halbherzigen Restrukturierungsprogramme haben nicht in dem Maße gegriffen, wie es notwendig wäre. Der Markt ändert sich schneller als SMA saniert. Und der rasant erstarkenden Konkurrenz aus Fernost haben die Niestetaler kaum etwas entgegenzusetzen. Da nützen auch die Durchhalteparolen des Vorstandssprechers wenig.

Die Zeiten der großen Reden und vollmundigen Ankündigungen sind vorbei. Pierre-Pascal Urbon muss endlich liefern – und zwar positive Nachrichten und schwarze Zahlen.

E-Mail an den Autor: jop@hna.de

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