Kommentar zur Situation bei SMA: Trendwende eingeleitet

Kassel/Niestetal. Die Hoffnung wächst, dass die Talfahrt von SMA beendet ist. Der Solartechnik-Hersteller hat die Kurve gekriegt, meint HNA-Redakteur José Pinto.

Das wirtschaftliche Sorgenkind Nummer eins in der Region kriegt - wie es aussieht - die Kurve. Gott sei Dank. Denn nach dem beispiellosen Aufstieg des Unternehmens infolge des zeitweise übersubventionierten deutschen Solarmarktes schien es, als ob die Niestetaler im Sog der verheerenden Branchenkrise untergehen würden.

Dank seiner Innovationskraft, frühzeitiger Internationalisierung und des aktuellen Booms auf den solaren Überseemärkten, aber auch der prall gefüllten Kriegskasse aus goldenen Zeiten, gelingt dem Technologieführer die Trendwende - zum Wohle der ganzen Region.

Eine Zeit lang rannte das Management dem rasanten Strukturwandel des wohl sprunghaftesten aller Märkte hinterher. Nun scheint es, als habe es die Zügel wieder in der Hand. Wer dauerhaft in dieser unbeständigen Branche bestehen will, muss nicht nur technologisch führend und preislich wettbewerbsfähig, sondern vor allem hochflexibel und schnell sein. Dies ist wohl die wichtigste Erkenntnis aus einer Krise, der nahezu eine ganze Branche zum Opfer fiel.

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