Kommentar zum Wettbewerb der EAM um neue Strom- und Gaskunden

Die EAM setzt bei der Vermarktung auf die Unterstützung der Kommunen. Dazu ein Kommentar von Peter Ketteritzsch.

Es mag sein, dass es für die Landkreise und die Stadt Göttingen seinerzeit finanziell nicht darstellbar war, mit den Anteilen von Eon Mitte auch deren Strom- und Gaskunden zu übernehmen.

Diese Entscheidung bedeutet nun in der Praxis des Unternehmens, dass es ganz schön schwierig ist, Kunden zu gewinnen. Auch wenn es inzwischen deutlich mehr als die 10 000 vom April dieses Jahres sein sollten, bleibt die Akquise die Achillesferse der neuen EAM.

Erschwert wird das Problem dadurch, dass ein Teil der Kundschaft glaubt, längst bei der EAM zu sein, obwohl ihr Geld noch immer an den Eon-Konzern fließt. Man darf auf die angekündigte PR-Kampagne daher ebenso gespannt sein wie auf den Versuch, die Rathäuser und mithin die Kommunen als Anteilseigner bei der Kundenwerbung einzuspannen.

Mit dem Status quo kann sich die EAM schon deshalb nicht abfinden, weil die Netzentgelte für die Durchleitung von Strom und Gas schon bald spürbar sinken könnten. Die Bedeutung der Kunden nimmt zu.

Lesen Sie dazu auch:

- Neue Kunden: EAM setzt bei Vermarktung auf Rathäuser

- Auch bei EAM Sorge wegen Pläne der Bundesnetzagentur

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.