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Beschlüsse bei Volkswagen: Kompromiss mit Zukunft für VW-Werk in Baunatal

Volkswagen baut in Deutschland bis zu 23.000 Jobs ab. Im VW-Werk Kassel in Baunatal stehen zumindest in naher Zukunft keine Stellen auf dem Spiel. Ein Kommentar von Jan Schlüter.

Personal abbauen, ohne Mitarbeiter rauszuwerfen, die E-Mobilität vorantreiben, ohne Werke in Gefahr zu bringen, mehr in Digitalisierung investieren, ohne Bestehendes zu vernachlässigen. Und bei all dem noch die geringe Rendite anheben.

Die Aufgaben, vor denen Volkswagen steht, gleichen der Quadratur des Kreises. Entsprechend schwierig waren die Verhandlungen von Unternehmensleitung und Betriebsrat. Der jetzt gefundene Kompromiss kann sich sehen lassen. Bei dem Gezerre unter den Komponentenwerken Braunschweig, Salzgitter und Kassel hätte es für das nordhessische Werk deutlich schlimmer kommen können.

Es soll weder betriebsbedingte Kündigungen noch Schließungen geben. Insbesondere für das VW-Werk Kassel in Baunatal sind das gute Nachrichten. Der Standort ist das Leitwerk für den E-Antrieb, auch wenn Teile der Fertigung nach Salzgitter gehen. Und ganz wichtig: Das Unternehmen investiert massiv in neue Technik. Vorerst muss den Beschäftigten in Nordhessen nicht bange sein.

Rubriklistenbild: © HNA/Kühling

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