SPD-Ortsverein Ahnatal-Weimar überreicht verdientem Mitglied die Willy-Brandt-Plakette

Höchste Ehre für Manfred Semdner

Seit 50 Jahren in der SPD: Die geehrten (mit Blumensträußen von links) Erwin Friedmann, Herbert Regenbogen und Werner Herbold mit den beiden Vorsitzenden Heiko Jahn (hinten von links) und Stephan Hänes. Fotos: privat/nh

Ahnatal. Einer besonderen Aufgabe durfte sich der Vorstand des SPD Ortsvereins Ahnatal-Weimar auf seiner Jahreshauptversammlung widmen: Man ehrte Mitglieder, die zusammen auf 325 Jahre Mitgliedschaft bei den Weimarer Sozialdemokraten kamen. Besonders hervor stach dabei der 88-jährige Josef Klein. Seit 60 Jahren gehört er der Ortsvereinigung an.

Doch auch Erwin Friedmann, Werner Herbold und Herbert Regenbogen bewiesen Treue und sind nun seit 50 Jahren Mitglied in der Weimarer SPD. Helmut Berninger kommt auf 40-jährige Mitgliedschaft. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Erika Spohr, Lothar Sinnig und Ralf Schotte gewürdigt.

Die höchste Auszeichnung erhielt aber ein anderer: Manfred Semdner war 21 Jahre lang als Gemeindevertreter, davon 16 Jahre als Vorsitzender der Gemeindevertretung, vier Jahre im Gemeindevorstand und drei Jahre als Erster Beigeordneter und stellvertretender Bürgermeister tätig. Dafür wurde er mit der höchsten parteilichen Auszeichnung, die die SPD vergibt, ausgezeichnet und erhielt die Willy-Brandt-Plakette.

Neben den Ehrungen stimmten die drei Vorsitzenden der Ortsvereinigung, Heiko Jahn, Stephan Hänes und Thomas Dittrich-Mohrmann, auf die Kommunalwahl ein, vergaßen dabei aber nicht den Dank an die Mitglieder, die über das ganze Jahr ehrenamtlich gearbeitet und geholfen hatten. Das ehrenamtliche Engagement sei schließlich Ausdruck der Lebendigkeit des Ortsvereins.

Die Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Integration von behinderten Menschen, das Sozialzentrum in Ahnatal und die Sicherheit des Kreisverkehrs in Heckershausen wurden als Wahlkampfthemen benannt. Vor allem möchte man sich aber für die Überlassung des Feuerwehrgerätehauses in Heckershausen als Geschichtsmuseum einsetzen.

So forderte der Ortsverein, dass der Geschichtsverein eine Heimat erhalten solle, die modernes Arbeiten erlaube, Publikum anziehe und das kommunale Erbe bewahre und vermittele.

Sicherlich dürfe man den klammen Haushalt nicht außer Acht lassen, doch sei es gerade in Zeiten finanzieller Notlagen wichtig, nicht an den falschen Stellen zu sparen. Aus Sicht der Weimarer SPD wäre es eine sinnvolle Investition, das Geld für Geschichte auszugeben und somit ein nachhaltiges Projekt zu fördern. (ptk)

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