Blumenschmuck-Wettbewerb Vellmar: Die schönsten Anlagen ausgezeichnet

Erinnerung: Im Juni dieses Jahres besuchte die Jury auch diese schön gestaltete Gartenanlage in Vellmar. Archivfoto: Brandau

Vellmar. Längst ist die bunte Blütenpracht vergangen, die Vellmarer Blumenfreunde im Rahmen des Blumenschmuckwettbewerbes im März und August einer siebenköpfigen Jury bei den Frühjahrs- und Sommerdisziplinen präsentiert hatten.

Jetzt konnten sich die Teiklnehmer anlässlich der Preisverleihung im Bürgerhaus Vellmar-West noch einmal an den farbenprächtigen Arrangements erfreuen. Möglich wurde das durch eine Bilderschau auf einer Großleinwand von Otto Ritter, der die Fotos von Peter Habermann zeigte, die dieser während der Begehungen aufgenommen hatte.

Bei der Begrüßung der Teilnehmer an der Siegerehrung bedankte sich Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla für das Engagement der Bürger, die durch ihre Teilnahme am Wettbewerb dazu beigetragen haben, dass die Stadt noch freundlicher und attraktiver geworden ist. „Dass in diesem Jahr wieder 77 Teilnehmer mitgemacht haben, beweist, dass der Wettbewerb in den vergangenen Jahren nichts an Attraktivität verloren hat“, betonte der Rathauschef.

Donald Strube, Vorsitzender des Verbandes Kurhessischer Gartenbauvereine würdigte die Bedeutung von Gärten als einen Ort der Erholung. „Wir brauchen nicht nur das Ehrenamt für solch einen Blumenschmuckwettbewerb, sondern eine Politik, die das auch unterstützt. Dazu kann ich ihre Stadt von Herzen beglückwünschen“, sagte Strube unter dem Applaus der An-wesenden.

Als einmalig in der Region bezeichnete Landschaftsarchitekt Hans Friedrich Werner den Blumenschmuckwettbewerb. „Ich danke den Teilnehmern, die sich einer kritischen Jury gestellt haben. Ich danke aber auch der Stadtverwaltung, die zu diesem Wettbewerb seit 24 Jahren einlädt“. Den Teilnehmern bescheinigte Werner eine durchgehend gute Qualität ihrer Ar-rangements. 45 Prozent der Bewerber seien mit Höchstpunkzahlen von 395 bis 400 Punkten bewertet worden, was beste Qualität zum Ausdruck bringe.

„Es gibt sehr viel mehr hervorragend gestaltete Gärten, die eigentlich mitmachen sollten“, sagte Werner und rief dazu auf, Nachbarn und Freunde für den Wettbewerb zu gewinnen.

Auf eine neu hinzugekommene Kategorie eingehend, forderte der Juryvorsitzende auch Vellmarer Geschäftsleute auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen, um damit zur Verschönerung des Stadtbildes beizutragen und das Image der Stadt im Grünen aufzuwerten. Bäume an Straßen und

Grünanlagen seien entscheidende Kriterien für die Attraktivität einer Stadt. Es gelte das vorhandene grüne Kapital zu erhalten und nach Möglichkeit auszuweiten, forderte Werner.

Von Werner Brandau

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