Auszug aus Schulräumen – Provisorium voraussichtlich bis 2013

Nach Kündigung durch Landkreis: Hortkinder ziehen in Container

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Vorbereitungen: Die Container als vorübergehende Unterkunft für den Hort wurden auf dem Gelände der Sportanlage „Auf der Treber“ aufgestellt. Günter Kroh, Baggerfahrer der Firma Jütte aus Fuldatal, verlegt den Kanalanschluss.

Fuldatal. Das eine Provisorium ist abgeschlossen, das andere wird vorbereitet. Der Kinderhort in Ihringshausen muss die Räume im Untergeschoss der Ludwig-Emil-Grimm-Schule nach der Kündigung durch den Landkreis verlassen.

In diese war er gezogen, nachdem im Haus Schulstraße 1 Schadstoffe festgestellt worden waren. Mit Schulbeginn am 8. August werden die Fuldataler Grundschüler in Containern auf der grünen Wiese betreut.

Für den Ortswechsel wird die Ferienzeit genutzt. Seit vergangenen Freitag sei der Kinderhort wie üblich im Sommer für zwei Wochen geschlossen, sagt Hauptamtsleiter Klaus Exner. Schon einige Tage zuvor habe man begonnen, 18 Container auf dem Gelände der Sportanlage „Auf der Treber“ aufzustellen.

Dort werden den 30 Hortkindern auf insgesamt 266 Quadratmetern zwei Gruppenräume mit jeweils einem Hausaufgabenraum zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es ein Büro, eine Küche, zwei Sanitärräume und ein Lager.

Zunächst seien die Container für sechs Monate gemietet worden, sagt Exner. Kosten: 23.309 Euro. „Mit der Option auf weitere eineinhalb Jahre.“ Denn im September will die Gemeindevertretung eine Grundsatzentscheidung treffen, wie es mit dem Hort weitergehen soll. Möglich ist, vorhandene Betreuungsräume über der Schulturnhalle für den Hort aufzustocken. Diese Variante wird laut Hauptamtsleiter derzeit genau geprüft.

Wie auch immer die Gemeindevertreter entscheiden, „bis Sommer 2013 soll es eine langfristige Lösung geben“, betont Exner. Bis dahin wird der Hort voraussichtlich in den Containern untergebracht. Diese werden derzeit an die Kanalisation angeschlossen.

Ein geschotterter Fußweg Richtung Treppenanlage Schulstraße soll noch gebaut werden. Ein Teil des Außengeländes werde eingezäunt, dort werde die Gemeinde noch Spielgeräte aufstellen. In der kommenden Woche könne der Betreiber, die Kinder- und Jugendhilfe aus Calden, die Container einrichten, sagt Exner.

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