Modernisierung kostet eine halbe Million Euro

Hotel Ambassador: Neues Restaurant mit US-Flair

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Modernes Flair: Auszubildende Jessika Goretzki (26) aus Rengershausen stellt Kännchen auf die Tische im neuen Restaurant Brooklyn’s.

Baunatal. Eine halbe Million Euro hat Eigentümer Carsten Eck in den vergangenen Monaten in die Modernisierung des Hotels Best Western Ambassador neben der Baunataler Stadthalle gesteckt. Größter Brocken: Das neu gestaltete Restaurant, das sich nun im amerikanischen Stil unter dem Namen Brooklyn’s präsentiert.

In das Restaurant wurden 250.000 Euro investiert. Statt der Nischen, Winkel und Podeste der früheren Schweizer Stuben ist der Blick frei bis zur Wand gegenüber, wo ein virtuelles Kaminfeuer auf einem Monitor an der Wand flackert. Klare Formen dominieren, helles Holz und helles Grau prägen das neue Mobiliar, man sitzt zum Teil auf Bänken nach dem Muster eines US-Diners. In der Mitte steht ein Buffet für Frühstück und den laut Eck bei den Baunatalern recht beliebten Sonntagsbrunch. Alle 130 Plätze sind barrierefrei erreichbar.

Im Zuge der Modernisierung des Restaurants seien nur die Außenmauern geblieben, berichtet der Hotelchef. Decken und Böden wurden herausgerissen und erneuert, auch die Kühl-, Elektro- und Heizungstechnik wurde auf aktuellen Standard gebracht.

Nach 30 Jahren sei ein anderes Konzept nötig gewesen, sagt Eck: „Das alte war aus der Welt gefallen.“ Serviert wird im neuen Gastraum internationale Küche von Pasta bis Steak.

2012 hatte Eck nach eigenen Angaben bereits 250.000 Euro in dem 260-Betten-Haus verbaut. In erster Linie wurden Doppel- in Familienzimmer mit zwei großen Betten nach amerikanischer Art umgewandelt. Als Nächstes solle die Hotelhalle aufgepeppt werden.

Eck betont, dass er alles ohne öffentliche Zuschüsse realisiere. Vor allem wegen des hervorragenden documenta-Jahres 2012 mit fast 70 Prozent Auslastung („der Rekord überhaupt“) habe er Rücklagen bilden können, sagt der 58-jährige Hotelier, der seit 30 Jahren in Baunatal tätig ist und zudem das Hotel Kurfürst Wilhelm I. am Kasseler Bahnhof Wilhelmshöhe betreibt. Als recht gut würden schon 60 Prozent angesehen.

Von Ingrid Jünemann

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