Besitzer von Vierbeinern müssen in Söhrewald künftig 15 Prozent mehr zahlen

Hundesteuer wird erhöht

Haltung wird teurer: Hundehalter müssen in Söhrewald für ihre Vierbeiner künftig tiefer in die Tasche greifen. Foto: dpa

Söhrewald. Die Hundebesitzer in Söhrewald müssen künftig mehr Steuern für ihre Vierbeiner bezahlen. Im Rahmen des Haushaltskonsolidierungskonzepts beschlossen die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung, die Hundesteuer in Söhrewald ab dem 1. Januar 2015 um 15 Prozent zu erhöhen.

Die Steuer beträgt jährlich für den ersten Hund 75 Euro, für den zweiten 106 Euro und für jeden weiteren Hund 138 Euro. Die Steuer für gefährliche Hunde, zu denen unter anderem Pitbull Terrier, Staffordshire Bullterrier und Dogo Argentino zählen, beträgt jährlich 795 Euro. Aus der Liste der gefährlichen Hunde wurde die Gruppe „Fila Brasileiro“ entfernt.

Außerdem wurden Beginn und Ende der Steuerpflicht dahingehend geändert, dass die Steuerpflicht bei Anmeldung bis zum 15. eines Monats ab dem 1. des Monats, bei Anmeldung nach dem 15. eines Monats ab dem 1. Tag des Folgemonats beginnt. Das Ende der Steuerpflicht wurde entsprechend angepasst. Bei Abmeldung bis zum 15. des Monats endet die Steuerpflicht am letzten Tag des Vormonats, bei Beendigung der Hundehaltung nach dem 15. des Monats endet die Steuerpflicht am letzten Tag des Monats.

Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt, wenn der Hund ausschließlich dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen mit Schwerbehindertenausweis dient.

Weiterhin beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig, auch die Friedhofsgebühren linear um 15 Prozent zu erhöhen. Diese Änderung tritt ebenfalls am 1. Januar 2015 in Kraft.

Von Tina Hartung

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