Dr. Klaus-Peter Lorenz aus Guntershausen fotografiert Bahnen und die Natur

Idyllen des Spaziergängers

Schafe in der Dämmerung: Auf dieses Foto ist der Gruntershäuser Dr. Klaus-Peter Lorenz besonders stolz. Foto: Lorenz/nh

Baunatal. Wenn er es auf ein bestimmtes Motiv abgesehen hat, braucht Dr. Klaus-Peter Lorenz manches Mal mehrere Anläufe, bis er es erwischt hat. Anpirschen nennt der 57-jährige Hobbyfotograf diese Taktik.

Die meisten Motive entstehen jedoch zufällig. „Meine Kamera begleitet mich jeden Tag. So fotografiere ich spontan, was mir vor die Linse kommt“, sagt er. Auf dem Weg zur Arbeit nach Hofgeismar finde man auf dem Weg dorthin, immer ein tolles Bild zum Fotografieren, sagt der Guntershäuser.

Wenn im Frühling die Tage wieder länger werden, rückt Dr. Klaus-Peter Lorenz auch manchmal noch nach 21 Uhr zum Knipsen aus. Oft wird er bei seinen Spaziergängen, bei denen die Bauna-Idyllen entstehen, von seiner Ehefrau Beate begleitet. So kam es auch zu seinem Lieblingsfoto „Schafe in der Dämmerung“. Als Kamera benutzt er die Lumix DMC G5 mit einem kleinen aber guten Zoomobjektiv, wie er selbst sagt.

Lorenz’ Leidenschaft fürs Fotografieren begann im Schulalter in der Arbeitsgemeinschaft Fotolabor. Seit der achten Klasse bis heute hat er ein solches zu Hause. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Kamera. „Meistens bin ich mit meinen Bildern zufrieden“, sagt Lorenz. Nur ab und zu korrigiere er mit einem Automatikprogramm einzelne Bilder.

Seine tiefe Liebe zur Eisenbahn findet sich auch auf den Fotos wieder. Gebäude, Landschaften, Bahnhöfe – alles was mit Zügen und der Bahn zu tun hat, wird im Bilde festgehalten. Neben Kalendern über das Bauna-Tal illustriert der 57-Jährige auch Bücher eines Eisenbahnverlags. Außerdem macht er Fotoausstellungen wie zum Beispiel die „Bahnhofsansichten“ und arbeitete sogar schon mit Persönlichkeiten wie dem bekannten Naturfotografen Stefan Rech zusammen.

Von Tina Hartung

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