Landkreis warnt vor Gefahren für Kinder durch öffentliche Internet-Terminals

Gefahr für Kinder: Vom Imbiss frei ins Internet

Eine der ersten Stationen: Am ersten Internet-Terminal in Norddeutschland in Hamburg schrieb die Studentin Elisa Woods am 1. Dezember 2000 eine E-Mail. Archivfoto: dpa

Kreis Kassel. Immer und überall Zugang zum Internet zu haben, ermöglichen nicht nur Computer und internetfähige Handys, sondern auch Internet-Terminals. Der Trend zeichnet sich ab, dass zunehmend mehr Terminals aufgestellt werden - in Flughäfen, Rathäusern und Kneipen.

Die Gewerbeprüfer des Landkreises Kassel warnen jedoch vor den Gefahren durch die Geräte: Kinder und Jugendliche könnten ohne jegliche Kontrolle im Internet surfen und Seiten aufrufen, die für sie verboten sind.

„Gerade für Jugendliche ist es natürlich sehr reizvoll, hier genau die Spiele im Netz aufzurufen und zu spielen, die die Eltern ihnen zu Hause verbieten“, sagt Manuel Dietrich, Gewerbeprüfer des Landkreises Kassel.

Das System der Internet-Terminals ist es, kostenlos Zugang ins Internet zu haben, jedoch mit eingeschränktem Zugriff auf die Programme des Computers. Die Terminals können überall stehen: In Rathäusern, in Flughäfen, an Bushaltestellen oder in geschlossenen Räumen. In Cafés, Imbissbuden und Kiosken halten die mannshohen Geräte immer mehr Einzug.

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