Sechs Häuser entstehen bis 2019

112 Wohnungen werden neben SMA in Niestetal gebaut

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So soll es mal aussehen: Die Simulation zeigt das Wohnquartier Sonnenallee, das derzeit an der Hannoverschen Straße (am rechten Bildrand) in Niestetal-Sandershausen entsteht. Die sechs Wohnhäuser mit insgesamt 112 Wohneinheiten sollen bis Ende 2019 fertig sein. 

Niestetal. Direkt neben SMA: An der Hannoverschen Straße in Niestetal wird bis Ende 2019 das Wohnquartier „Sonnenallee“ gebaut. Insgesamt sechs Wohnhäuser sollen auf dem Gelände entstehen.

112 neue Wohnungen entstehen derzeit an der Hannoverschen Straße im Niestetaler Ortsteil Sandershausen – in unmittelbarer Nähe des Solartechnik-Herstellers SMA. Daher stammt auch der Name für das Bauprojekt: „Sonnenallee“. Bis Ende 2019 sollen die insgesamt sechs Wohnhäuser auf dem 9600 Quadratmeter großen Gelände fertig sein.

„Alle Wohnungen sind barrierefrei, 40 davon für betreutes Wohnen geeignet“, erklärt Dimitri Lambrecht. Der Wirtschaftsingenieur ist Geschäftsführer des Hamelner Unternehmens World Investment Group, die Bauträger bei dem Wohnprojekt „Sonnenallee“ ist.

Alt und Jung unter einem Dach, mehrere Generationen zusammen – das ist das Konzept des Wohnquartiers. Lambrecht sieht das Projekt als konkurrenzlos an: „Die Miete kostet zum Schluss vielleicht ein oder zwei Euro mehr pro Quadratmeter, aber man hat eine ganz andere Wohn- und Lebensqualität.“

Bauarbeiten sind in vollem Gange: Derzeit laufen auf dem Gelände an der Hannoverschen Straße in Niestetal die Tiefbauarbeiten. 

Fotovoltaikanlagen auf dem Dach sowie ein eigenes Blockheizwerk sorgen für die Energiegewinnung. „Aufgrund der Energieeffizienz werden die Nebenkosten niedrig ausfallen“, so Lambrecht. Der nachhaltige Bau stehe im Fokus. Die Kosten liegen im zweistelligen Millionenbereich.

Gewerbe im Erdgeschoss

Neben den 112 Mietwohnungen, die zwischen ein und vier Zimmer haben werden, sind zudem ein Spielplatz, etwa 160 Tiefgaragenstellplätze sowie mehrere Ladestationen für Elektro-Autos geplant. In dem Gebäude, das direkt an der Hannoverschen Straße entsteht, befinden sich zukünftig im Erdgeschoss Gewerbeflächen. Laut Lambrecht gibt es zahlreiche Interessenten. Neben einer Arztpraxis und einer Apotheke könnte sich auch ein Café ansiedeln.

Das Niestetaler Unternehmen SMA hatte im Jahr 2016 die Fläche im Ortsteil Sandershausen ausgeschrieben, das Konzept der World Investment Group hatte damals das Rennen gemacht. Seit Anfang April laufen nun die Tiefbauarbeiten vor Ort. Voraussichtlich ab Mitte Juli beginnen die Rohbauarbeiten, die für die sechs Wohnhäuser etwa ein Jahr dauern werden.

Wohnquartier Sonnenallee in Niestetal

Bisher liegen laut Geschäftsführer Dimitri Lambrecht zahlreiche Reservierungen vor, knapp 15 Prozent der Wohnungen seien bereits vorgemerkt. „Die Menschen nehmen die lange Wartezeit bis Ende nächsten Jahres gerne in Kauf.“ Für das Wohnquartier gebe es auch viele Anfragen aus Kassel. „Unser Bauprojekt schließt die Lücke zwischen Kassel und Niestetal“, fasst der Wirtschaftsingenieur zusammen.

Lambrecht rät Interessenten, sich frühzeitig zu melden: „Wir geben jedem eine Chance, sich zu bewerben.“ Die Mindestmietdauer beträgt zwei Jahre.

Infos: unter Tel.: 05151/6098426 oder unter www.wohnquartier-sonnenallee.de

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