Über 220 Kinder nehmen am Baunataler Ferienspaß teil – Bunte Mischung aus Kunst und Sport

Indianer gehen auf Traumreise

Gut gelaunt bei Sonnenschein: Mara Menzel (von links), Paul Kohlstädt, Lucia Mohr, Henrik Hobbelink und Emely Elbrecht lernen das Leben der Indianer kennen. Foto: Nölke/nh

Baunatal. Der Ferienspaß läuft: Über 220 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren toben derzeit auf dem Gelände des Kinder- und Jugendzentrums Second Home in Baunatal. Ob basteln, schwimmen, oder tanzen, für jeden ist etwas dabei. Passend zur documenta steht natürlich auch das Thema Kreativität auf dem Programm.

Neben einem Besuch der Kunstausstellung waren die Jüngsten selber kreativ. Sei es das Gestalten von Caps und Hüten oder das Entwerfen von Regenmachern und eigenen Sparschweinen – alle waren mit Eifer und Begeisterung dabei. „Basteln gefällt mir ganz toll“, sagt Teilnehmerin Sophie Jop mit einem Lachen im Gesicht.

Natürlich gibt es noch viele weitere Dinge zu erleben. Neben dem Thema Kunst steht ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten. Beispielsweise machen einige Gruppen einen Ausflug ins Schwimmbad oder unternehmen eine Wanderung durch den Wald, bei der die Kinder lernen, wie der Wald funktioniert, so Betreuer Markus Sahm.

Die Teilnehmer wurden nach Alter in neun Gruppen eingeteilt, die nach Farben benannt wurden. Zudem konnten Eltern Wünsche abgeben, mit wem ihr Kind in eine Gruppe kommt. Somit können Freunde zwei Wochen Ferienspaß gemeinsam erleben. Betreut werden die 220 jungen Teilnehmer von 20 Betreuern, die von ehrenamtlich tätigen Jugendlichen unterstützt werden.

Jeder Morgen startet um 9 Uhr mit einem Treffen der einzelnen Gruppen, bei dem der Ablauf des Tages besprochen wird. Mittags gegen 13 Uhr verabschieden sich die Kinder. Zudem bietet das Betreuerteam eine Frühbetreuung ab 8 Uhr und eine Spätbetreuung bis 14.30 Uhr.

Gestern lernte die Gruppe Grün bei strahlendem Sonnenschein das Leben der Indianer kennen. Die junge Leute simulierten den Regentanz, bastelten indianische Gegenstände, verkleideten sich mit Kopfschmuck und bunten Federn.

Heute kommen die Eltern zu Besuch, um die Kunstwerke ihrer Sprösslinge zu bestaunen. Außerdem werden viele Stationen aufgebaut, bei denen Fähigkeiten wie Geschicklichkeit und Koordination trainiert und bewiesen werden können.

Doch das ist noch nicht der Abschluss des Ferienspaß. Morgen Abend steht noch eine Übernachtung auf dem Plan. Grillen, Stockbrot braten, eine Traumreise und Geschichten gehören dann auch zum Programm.

Am Freitag gehen die Ferienspiele nach zwei Wochen zu Ende. Das Fazit der Kinder: Wir freuen uns schon auf nächstes Mal. (nh)

Von Jana Nölke

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