Insolvenz abgewendet, Arbeitsplätze sicher: SVG führt Rasthof am Rüssel

Lohfelden / Kirchheim. Gute Nachricht von Insolvenzverwalter Dr. Christian Willmer: Der Fortbestand der beiden SVG-Autohöfe Lohfeldener Rüssel und Kirchheim ist gesichert. Die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG) hat die beiden Rasthöfe an der A7 aus der Insolvenz geholt und führt sie in Eigenregie weiter.

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Damit sind alle Arbeitsplätze sind so gesichert. Die Firma HTS GmbH hatte die beiden Häuser gepachtet, war aber Ende vergangenen Jahres in finanzielle Schieflage geraten. Im Januar musste HTS Insolvenz anmelden. Als einer der Gründe wurde die unzureichende Beschilderung der privaten Autohöfe auf der Autobahn angeführt.

Im Jahr 2009 hatte SVG den Autohof am Lohfeldener Rüssel als einen der modernsten in Europa eröffnet; zusammen mit mehreren Partnerfirmen wurden hier 22 Millionen Euro investiert.

Nun führt die Genossenschaft, die deutschlandweit bereits 25 Autohöfe betreibt, auch die beiden Rasthöfe bei Lohfelden und Kirchheim selbst weiter.

„Ich bin froh, dass es gelungen ist, in kürzester Zeit sichere Perspektiven für die Mitarbeiter zu schaffen“, sagte Insolvenzverwalter Dr. Christian Willmer.

„Wir gehen optimistisch ans Werk“, sagte Martin Staudt, Geschäftsführer der SVG Hessen (Frankfurt), man habe alle Arbeitsplätze sichern können: 38 in Lohfelden und 17 in Kirchheim.

Das Land Hessen habe eine bessere Beschilderung des Lohfeldener Autohofs in Aussicht gestellt, umgesetzt worden sei dies allerdings noch nicht, so Staudt. (hog)

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