Intensiv werben

Die Chancen für den von Stadt und Landkreis Kassel gemeinsam angestrebten Regionalkreis standen in jüngster Zeit nicht gut. HNA-Redakteur Holger Schindler sprach mit Landrat Uwe Schmidt (SPD) über die neueste Entwicklung.

Was hat sich durch das Gespräch in Wiesbaden geändert?

Uwe Schmidt: Oberbürgermeister Bertram Hilgen und ich konnten Ministerpräsident Volker Bouffier nochmals den Stand der Vorbereitungen für die Region Kassel erläutern. Dabei wurde deutlich, dass die Landesregierung von ihrem kategorischen Nein zu einer Region Kassel abrückt und dass wir gemeinsam an den weiteren Realisierungsschritten arbeiten wollen.

Die Landesregierung geht davon aus, dass für das Vorhaben eine gesetzliche Regelung nötig ist. Was bedeutet das für den weiteren Prozess?

Schmidt: Uns war von vornherein klar, dass die Region Kassel nicht ohne Gesetzesänderungen entstehen kann. Daher ist ja auch die Zustimmung der Landesregierung und der im Landtag vertretenen Parteien unbedingt erforderlich. Wir sind uns mit Ministerpräsident Bouffier einig, dass die betreffenden Regelungen insbesondere mit Blick auf die Finanzbeziehungen zwischen Land, den Landkreisen und den kreisfreien Städten in Hessen möglichst ohne Beeinträchtigungen für die kommunale Familie erfolgen sollen.

Wie wollen Sie den Regionalkreis weiter voranbringen?

Schmidt: Wir werden uns jetzt zusammen mit der Landesregierung um die Erarbeitung der rechtlichen Regelungen kümmern. Mindestens genauso wichtig ist, dass wir noch intensiver für unser Vorhaben werben. Ich stelle immer wieder fest, dass die Menschen falsche Vorstellungen von der Region Kassel haben und deswegen skeptisch reagieren. Foto: Archiv/nh

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