Kein Einkaufszentrum in Heiligenrode

Investor legt Projekt ad acta

Niestetal. Aus den Plänen für ein Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Neuenhagen-Gelände in Niestetal-Heiligenrode wird nichts werden, der Investor ist aus dem Projekt ausgestiegen. Das hat Axel Fehr als Geschäftsführer der Lohfeldener Fehr Projektmanagement GmbH auf Nachfrage bestätigt.

Grund für die Aufgabe seiner Pläne sei das vorgelegte Bodengutachten. „Wegen der Kontaminierung ist das ein zu hohes Risiko“, sagte Fehr der HNA. Nach der langen Planungs- und Vorbereitungszeit sei es „äußerst bedauerlich, dass die Realisierung nicht erfolgen“ könne, so Fehr weiter.

Siebert: Enttäuscht

Fehr wollte nach Plänen des Kasseler Architekten Klaus Brocke auf dem Gelände zwischen Niestetalstraße und Kasseler Straße einen Rewe-Lebensmittelmarkt mit 2000 Quadratmetern, einen Kik-Markt, eine Bankfiliale, ein Café und ein Friseurgeschäft ansiedeln. Auf einer Restfläche von 400 Quadratmetern sollten Arztpraxen, Läden und Büros untergebracht werden.

Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) äußerte sich gestern enttäuscht über den Rückzug des Investors. 4,5 Millionen Euro wollte Fehr in das Projekt auf dem Gelände des in Insolvenz gegangenen früheren VW-Autohauses stecken. Ende dieses Jahres sollten die Geschäfte eröffnet werden. (hog)

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