Jährlich sterben im Landkreis Kassel 50 Bauernhöfe

ChristianPrimus

Kreis Kassel. Es gibt immer weniger landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Kassel. Und das Höfesterben hört nicht auf. Jedes Jahr schließen rund 50 Bauern Stall- und Scheunentore für immer. Nach Angaben des Amtes für ländlichen Räum gab es im Jahr 2005 noch 1575 Betriebe, 2011 sind es nur noch 1300. „In den nächsten fünf Jahren wird der Rückgang weiter so bleiben“, sagt Christian Primus, Leiter des Amtes für ländlichen Raum.

Das größte Problem sei, dass die meisten Bauern keinen Nachfolger mehr finden. „Es fehlt vor allem an Zukunftsperspektiven für diejenigen, die die Höfe übernehmen würden“, sagt Erich Schaumburg, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Kassel. Die wirtschaftliche Grundlage, um eine Familie versorgen zu können, sei bei der Übernahme eines Hofes nicht mehr sicher.

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