Olympiade der Generationen: Kinder und Senioren vergnügten sich gemeinsam

Jagd auf hölzernen König

Frische Feldfrüchte: Die vierjährigen Kinder Franziska (links) und Anna brachten die auf dem Flur entdeckten Kürbisse in die Küche des Seniorenzentrums.

Lohfelden. In London kämpften Sportler aus einer Generation um die Medaillen. Das war bei der Olympiade im ASB-Seniorenzentrum in Lohfelden anders: Die Kinder aus der Kita am Sandberg waren bis zu 85 Jahre jünger als ihre Mitspieler aus der Wohn- und Pflegeeinrichtung im Quellenweg.

Trotz ihres Alters konnten die Senioren beim Dosenwerfen, Wikinger-Schach oder Kegeln sehr gut mithalten. Es gab spannende Wettkämpfe, die allen Spaß gemacht haben.

Während Peter Collien (67) und Margot Eggert (80) beim Dosenwerfen gegen ihre jungen Kontrahenten zählbare Würfe vorlegten, suchten Anna, Franziska und andere Kinder in den Fluren des Seniorenzentrums erfolgreich nach versteckten Kürbissen. Sie brachten die riesigen Feldfrüchte anschließend mit Schubkarren in die Küche.

Im Mehrzwecksaal versuchten auch Rayen und Goggi vor zahlreichen Zuschauern, beim Wikinger-Schach gegen ihre älteren Mitspieler zu bestehen: Die Jagd mit dem großen, roten Gummiball auf den hölzernen König und seine Bewacher verlief am Ende ausgeglichen. Nur beim Kegeln auf dem Flur von „Wohnen und Pflege“ hatten die jüngeren Olympioniken leicht die Nase vorn.

Mehrgenerationenhaus

Die Idee für die Olympiade der Generationen entstand im ASB-Mehrgenerationenhaus. Man beschloss, mit den Kindern ins Seniorenzentrum zu gehen. „Wir haben während der Spiele einen schönen, gemeinsamen Nenner gefunden“, es sei viel Leben ins Haus gekommen, sagte Ingo Reuter vom Sozialdienst des Seniorenzentrums. Nach den Wettkämpfen gab es für alle Teilnehmer einen Teller frisch zubereiteter Kürbissuppe, Urkunden und kleine Geschenke. (ppw)

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