Alfred Zufall aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr verabschiedet

43 Jahre im Brandschutz

Ausgeschieden: Nach über 40 Jahren wurde Alfred Zufall (Mitte) aus dem aktiven Dienst verabschiedet.Auf dem Bild von links Erich Ueckert (stellvertretender Gemeindebrandinspektor), Bürgermeisterin Anne Werderich, Reiner Werner (Wehrführer Ihringshausen) und Gemeindebrandinspektor Karsten Schreiber. Foto: privat/nh

Fuldatal. Über 43 Jahre hat Alfred Zufall in Fuldatal aktiven Feuerwehrdienst geleistet. Der 59-Jährige stehe für all jene, die sich ehrenamtlich im Ort engagieren, betonte Gemeindebrandinspektor Karsten Schreiber während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ihringshausen.

In dieser wurde der Hauptlöschmeister Alfred Zufall mit großem Dank und Anerkennung aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Alters- und Ehrenabteilung übernommen. Schreiber dankte für „gelebte Kameradschaft, väterliche Freundschaft und herausragendes Engagement für den Brandschutz in Fuldatal“.

Im Oktober 1968 begann Zufall seine Feuerwehrlaufbahn in der Jugendfeuerwehr, seit Oktober 1970 war er Mitglied der Einsatzabteilung in Ihringshausen. Schon früh übernahm er dort Verantwortung: Ab 1977 zunächst als Gruppenführer, später ab 1991 als Zugführer im Ortsteil und auch für den Katastrophenschutzzug der Feuerwehr Fuldatal. Ab 1989 gehörte er dem Kreisausbilderteam an und gab seine Erfahrungen an die jungen Nachwuchskräfte weiter. Schließlich übernahm er von 1997 die Aufgaben als Stellvertretender Wehrführer und 2. Vorsitzender des Feuerwehrvereins.

1975 wurde Alfred Zufall Jugendfeuerwehrwart im Ortsteil Ihringshausen und übernahm zeitgleich bis 1999 die Aufgabe des Gemeindejugendfeuerwehrwartes für ganz Fuldatal. Zeltlager, Wettkämpfe, Sport, Spiel und Spaß und sein väterlicher Umgang mit den Jugendlichen sorgten für viel Zulauf beim Nachwuchs.

Zahlreiche Auszeichnungen

Alfred Zufall wurde im Laufe seiner Feuerwehrtätigkeit vielfältig geehrt und ausgezeichnet. So erhielt er für seine langjährige aktive Dienstzeit die Ehrungen für 25 und 40 Jahre durch den Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverband. Ebenfalls für 25 beziehungsweise 40 Dienstjahre wurden ihm die Brandschutzehrenzeichen in Silber und Gold vom Hessischen Minister des Innern verliehen.

Für seine bei einem Großbrand erlittenen schweren Verletzungen erhielt er 1990 das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber, für seine über 15-jährige Tätigkeit als Ortsteil- und Gemeindejugendfeuerwehrwart im gleichen Jahr die St. Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Silber.

Zwölf Jahre später bekam er die St. Floriansmedaille in Silber am Bande des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes in Anerkennung seiner Gesamtverdienste. Von der Gemeinde wurde er 1998 mit der Ehrennadel der Gemeinde Fuldatal in Bronze ausgezeichnet. (mic)

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