Gemeinde Fuldabrück feiert Geburtstag – Heimatfest von 21. bis 27. Mai

40 Jahre Brückenschlag

Gemeinsam in die Zukunft: Der Brunnen vor dem Fuldabrücker Rathaus in Dörnhagen trägt den Titel „Hochzeitsgesellschaft“. Er kann aber auch als Symbol für das Leben am Wasser und den Brückenschlag zwischen den verschiedenen Ortsteilen gesehen werden. Foto: Büntig

Fuldabrück. Mit zusammen 5676 Einwohnern wurden die Ortschaften Denn-/Dittershausen, Dörnhagen und Bergshausen 1972 im Rahmen der Gebietsreform zur Gemeinde Fuldabrück. Der Name symbolisiert den Brückenschlag zwischen Denn- und Dittershausen, die sich bereits 1967 freiwillig zusammengeschlossen hatten. Mit einem Heimatfest wird das 40-jährige Bestehen der Gemeinde Fuldabrück von 21. bis 27. Mai ausgiebig gefeiert.

Im Laufe der Jahre stieg die Zahl der Einwohner auf über 9000 an, mit derzeit 8727 ist die Zahl jedoch wieder rückläufig.

In allen Ortsteilen gibt es Ärzte, Zahnärzte, Apotheken und Lebensmitteleinzelhandel. Bergshausen bildet mit seiner vielfältigen Gewerbestruktur ein wichtiges finanzielles Standbein der Gemeinde. Trotz der schwieriger werdenden finanziellen Rahmenbedingungen will die Gemeinde die gute Infrastruktur erhalten.

In Fuldabrück braucht sich niemand in seiner Freizeit zu langweilen: 50 Vereine bieten ein abwechslungsreiches Angebot; es reicht von verschiedenen Sportarten über Fotografieren und Filmen, Singen, Kochen und Handarbeiten bis hin zu den Schlepperfreunden.

Die Einrichtungen der Vereine befinden sich auf hohem Niveau. Dies gilt auch für die beiden gemeindeeigenen Sporthallen und die freiwilligen Feuerwehren in allen Ortsteilen.

Die Gemeinde bietet ein breites Angebot für alle Einwohner – unabhängig von Bevölkerungsgruppen und Altersstufen – von den örtlichen Kitas über die Grundschulen in Bergshausen und Denn-/Dittershausen bis zum 2010 eingeweihten Awo-Altenzentrum mit 48 Plätzen in Dörnhagen. Die evangelische Kirchengemeinde ergänzt das Angebot im sozialen Bereich.

„Wir sehen uns als Dienstleister und bieten Rundum-Service im Rahmen unserer Möglichkeiten“, erklärt Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD), der seit 2005 die Geschicke der Gemeinde führt. Er erwähnt auch die Nutzung der Solarenergie, die Fuldabrück hessenweit auf den zweiten Platz der Solarbundesliga gebracht hat.

Die Fuldabrücker feiern gerne. Die großen Feste reichen vom ersten Heimatfest 1976 über das 30-jährige Jubiläum mit der Partnergemeinde St. Johann 2009 bis zum 40. Jahrestag der Eingemeindung in diesem Jahr.

Vom 21. bis 27. Mai findet eine Festwoche mit abwechslungsreichem Programm in allen Ortsteilen statt, wobei aufgrund der guten Infrastruktur (Rathaus, Sporthalle, Dorfplatz) der Schwerpunkt in Dörnhagen liegt. In dieser Festwoche öffnen neben dem Rathaus auch viele Vereine ihre Türen und bieten Gelegenheit, sich zu informieren, andere Menschen kennenzulernen und mitzumachen. Und auch wer einfach nur feiern möchte, kommt sicher nicht zu kurz.

Das umfangreiche Programm mit Uhrzeiten und Veranstaltungsorten findet sich in einem Flyer, der im Rathaus und in Fuldabrücker Geschäften ausliegt und auf der Homepage www.fuldabrueck.de zu finden ist. ARTIKEL UNTEN

PROGRAMM

Von Sabine Büntig

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