Verdiente Mitglieder wurden während der Jahreshauptversammlung der Ortsvereinigung geehrt

70 Jahre Treue zum Roten Kreuz

Ausgezeichnet: Kreisbereitschaftsleiter Carsten Nottbohm (links) und der Vorsitzende der Ortsvereinigung, Klaus-Dieter Günther (rechts), ehrten Frank Zimmermann (von links), Irene Makoschey und Karsten Günther für ihre Verdienste in der Rotkreuzarbeit. Foto: Kisling

Ahnatal. Als Hildegard Reinbold 1942 in das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eintrat, nahm sie eine der schwersten Aufgaben der damaligen Zeit auf sich. In der Bombennacht in Kassel war sie als Rotkreuzschwester in der Stadt ständig im Einsatz, half wo sie konnte und rettete unzählige Menschenleben.

Später arbeitete sie aktiv im Vorstand der Ortsvereinigung Weimar mit und legte einen Grundstein für die heutige Ahnataler Ortsvereinigung. Aus diesem Grund nutzte der jetzige Vorstand der Ortsvereinigung die Gelegenheit, um Reinbold für ihr Wirken die DRK-Ehrennadel in Gold zu verleihen.

„Hildegard Reinbold ist ein Beispiel für den Rotkreuzgedanken. Sie zeigte, dass man ehrenamtlich helfen und etwas bewirken kann“, meinte Kreisbereitschaftsleiter Carsten Nottbohm. Da es Reinbold aus persönlichen Gründen nicht möglich war, zur Jahreshauptversammlung zu erscheinen, wird die Ehrung nachgeholt.

Ebenfalls langjährige Mitglieder sind die neu gewählte Kassenprüferin Irene Makoschey und Helmut Homburg, die für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Die Silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft ging an Heidi Hangebruch, Günther Cordes, Werner Kircher und Helmut Lorenz.

Außerdem wurden die aktiven Mitglieder Andrè Pix und Nikolai Balzer für fünf Dienstjahre, Ute Zimmermann für 25 Dienstjahre, Karsten Günther für 20 Dienstjahre und Frank Zimmermann für 35 Dienstjahre geehrt.

Im vergangenen Jahr leisteten die Aktiven insgesamt 3250 Einsatzstunden, sagte Bereitschaftsleiter Dennis Heer. Die Zahl der Aktiven sei um drei Mitglieder auf 25 gestiegen. Da aber vier Aktive nur

noch eingeschränkt tätig sein können, wird die Mitgliedergewinnung ein Ziel für das laufende Jahr sein.

Hauptsächlich sei man bei Sport- und Großveranstaltungen im Einsatz gewesen. Als Zugführer des Arzttrupps Kreis Kassel habe man zudem im Bereich Katastrophenschutz eine gute Arbeit geleistet.

Der Vorsitzende der Ortsvereinigung, Klaus-Dieter Günther, erinnerte an die gemeinsamen Aktionen und betonte die Wichtigkeit des DRK in der Zeit innen- und außenpolitischer Krisensituationen. Deshalb sei auch die Unterstützung von 201 Fördermitgliedern der Ortsvereinigung enorm wertvoll.

Für die gute Zusammenarbeit bedankte er sich bei Rüdiger Jungk, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Heckershausen, und bei Bürgermeister Michael Aufenanger für die Unterstützung seitens der gemeindlichen Gremien. (ptk)

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