Schulleiter Wolfgang Hartwig zeichnete die besten Rechner an der Ahnatalschule aus

Jede Woche neue Matherätsel

Ist stolz auf die Sieger: Schulleiter Wolfgang Hartwig (links) von der Ahnatalschule hatte sich für den Wettbewerb „Matheaufgabe der Woche“ wöchentlich zwei Aufgaben ausgedacht. Foto: Brandau

Vellmar. Wie lange es den Mathematikwettbewerb „Aufgabe der Woche“ an der Ahnatalschule in Vellmar bereits gibt, weiß eigentlich niemand mehr so genau. „Vermutlich seit über 30 Jahren“, spekulierte Schulleiter Wolfgang Hartwig bei der Siegerehrung des Wettbewerbs für das vergangene Schuljahr.

„Einige Aufgaben habe ich nur mit der Unterstützung von Freunden lösen können.“

Tobias Kroll (13)

Insgesamt acht Schülerinnen und vier Schüler zeichnete Hartwig für ihre guten Leistungen im Fach Mathematik aus. Die Teilnahme am Wettbewerb war freiwillig, trotzdem hatten im vergangenen Schuljahr 225 Schülerinnen und Schüler mitgemacht. Jeweils zwei Aufgaben hatte sich Schulleiter Hartwig pro Woche ausgedacht und an die Teilnehmer verteilt.

Dass die nicht immer leicht waren, bestätigt Tobias Kroll aus der Klasse 7g: „Einige Aufgaben habe ich nur mit der Unterstützung von Freunden lösen können“, meint der 13-Jährige. „Mathe ist auch nicht so ganz mein Lieblingsfach, aber es macht Freude, wenn man eine knifflige Aufgabe lösen kann“, bestätigt der Schüler. Und das war ihm bestens gelungen. Gemeinsam mit Alina Frosch (8g), Martin Radke (5g), Alena Lampert (7c) und Laura Lammers (9b) kam er mit 32 von maximal 33 richtigen Lösungen auf den zweiten Platz. Auf den dritten Platz kamen Laura Finis (5b), Clemens Radke (8g), Alina Gruß (9d), Nina Fletling (9e), Carolin Klupsch (9e) und Kathrin Hollasch (9g) mit jeweils 31 Punkten.

Spitzenreiter war Patrick Stowitz aus Ahnatal. Der Schüler aus der Klasse 9f hatte als einziger alle 33 gestellten Aufgaben richtig gelöst. „Seit der fünften Klasse mache ich bei diesem Wettbewerb mit und wurde auch schon einmal geehrt. Mathematik gehört ebenso wie Physik zu meinen Lieblingsfächern“, erklärt der Schüler, der die Aufgaben nur manchmal als knifflig empfand und alles selbst gelöst hat.

Ein Jahr bleibt er noch an der Ahnatalschule, bevor er auf eine weiterführende Schule wechselt, um dort sein Abitur zu machen. In dieser Zeit will der junge Mann, der jetzt die Klasse 10 besucht, auch wieder am Wettbewerb teilnehmen und möglichst viele Aufgaben der Woche lösen.

Alle zwölf Schüler erhielten aus der Hand des Schulleiters neben Urkunden und Büchergutscheinen noch Sachgeschenke.

Von Werner Brandau

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