Schüler der Ahnatalschule Vellmar informierten sich über verschiedene Ausbildungen und Berufe

Jobbörse mit praktischem Lerneffekt

Vellmar. Ist der Beruf des Friseurs etwas für mich oder doch der des Produktdesigners? Was macht eigentlich ein technischer Zeichner, und was arbeitet ein Kfz-Mechatroniker? Genau diese Fragen wurden bei der Info-Börse Beruf in der Vellmarer Ahnatalschule beantwortet.

In Zusammenarbeit mit dem Kasseler Bildungszentrum hatten 450 Schüler der Jahrgänge acht und neun die Möglichkeit, sich über Ausbildung und Anforderungen von über 40 Berufen zu informieren. Und diese Chance nahmen sie auch wahr. „Wir mussten uns im Voraus für drei Berufe entscheiden“, erklärt Pauline Brämer. Sie ist Schülerin der achten Klasse und interessiert sich für technisches Produktdesign. „In den Workshops kann man dann die Experten direkt fragen.“

Technik: Karl Unterweger zeigt Schüler Dennis Stein die Arbeit am Motor.

Bärbel Bunk-Auerswald arbeitet in der Jugendberufsbildung des Kasseler Bildungszentrums. „Die Jugendlichen werden nicht nur in Theorie beraten“, sagt sie und lächelt. „Sie bekommen einen guten Einblick in den praktischen Teil des Berufs.“ Die Bandbreite reichte vom Friseur über Bankkaufmann und Polizeibeamter bis hin zum Dachdecker und Kfz-Mechatroniker. „Wir wollen die Schüler natürlich auch auf Berufe aufmerksam machen, die nicht zu den bekanntesten gehören“, sagt Bärbel Bunk-Auerswald.

Auf dem Hof der Schule steht ein Infomobil, das zum Thema Metall und Elektro informiert. Der 14-jährige Alexander Sommer steht vor einer CNC-Fräsmaschine und lässt sich einiges zum Beruf des Zerspanungsmechanikers erzählen. „Der praktische Teil ist toll, sonst hätte ich mir ja auch gar nichts unter einer CNC-Fräsmaschine vorstellen können. Und außerdem kann man sich die nicht einfach ausleihen“, sagt der Schüler und lacht. Währenddessen zeigen die Auszubildenden der Friseure den Schülerinnen, wie Haare korrekt gestylt und gepflegt werden. Über das Engagement der Unternehmen freuen sich nicht nur die Schüler. „Die Mitarbeiter und Chefs der teilnehmenden Firmen, zeigen großes Interesse“, sagt Bärbel Bunk-Auerswald.

Von Anthoula Grigoriadou

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