Die 25-jährige Susanne Wiechmann ist seit kurzem Streetworkerin in Baunatal

Mit der Jugend auf einer Höhe

Neue Streetworkerin: Susanne Wiechmann. Foto: De Filippo

Baunatal. Ihr Berufswunsch stand für Susanne Wiechmann seit langem fest. „Ich wollte schon immer mit Jugendlichen zusammenarbeiten“, sagt die 25-Jährige. Der Kontakt zu jungen Menschen spielte deshalb stets eine zentrale Rolle - ob bei ihrem Studium, bei Praktika oder ersten Erfahrungen im Job. Seit Oktober ist Wiechmann als Streetworkerin in Baunatal tätig. Und ihre neue Aufgabe geht sie voller Elan an: „Ich freue mich, viel mitgestalten zu können.“

Nach dem Abitur studierte Wiechmann Soziale Arbeit in Kassel, nebenbei sammelte sie praktische Erfahrungen - zum Beispiel in mehreren Kindergärten. Auch Herausforderungen nahm sie gern an. In einem Hort betreute sie einen Jungen als Erziehungshelferin, und ihr Anerkennungspraktikum absolvierte sie in einer Wohngruppe mit verhaltensauffälligen Jugendlichen.

„Der geringe Altersunterschied war von Vorteil. Ich habe mich mit den Problemen und Interessen der Jugendlichen gut identifizieren können“, sagt die 25-Jährige. Denn genau das liegt ihr am Herzen: sich auf Augenhöhe mit den Jungen und Mädchen auseinander zu setzen und Vertrauen zu schaffen.

Die Arbeit als Streetworkerin kennt Susanne Wiechmann ebenfalls. In den vergangenen Jahren war sie beim Evangelischen Stadtjugendpfarramt tätig, leitete Jugendtreffs in Harleshausen und Kirchditmold. Zu ihren Aufgaben gehörte es auch, Jugendliche dort aufzusuchen, wo sie sich abseits der städtischen Angebote treffen: In Parks, auf Spielplätzen oder Schulhöfen.

„Mir war es wichtig, einen guten Kontakt zu ihnen aufzubauen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, sagt die Jugendarbeiterin. Manchmal sei sie auch in der Rolle der Vermittlerin gewesen. Zum Beispiel dann, wenn Anwohner sich beschwerten.

Diese Arbeit will Susanne Wiechmann in Baunatal fortführen. Einerseits im Jugendzentrum Second Home, wo sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Pascal Adam Veranstaltungen und Ausflüge plant. Anderseits natürlich weiterhin im öffentlichen Raum. Dort will sie sich regelmäßig mit den Jugendlichen treffen. „Wir sind immer als Ansprechpartner für sie da.“ Susanne Wiechmanns erster Eindruck von ihrem neuen Einsatzort übrigens ist durchweg positiv: „In Baunatal wird viel für Kinder und Jugendliche getan“, hat sie festgestellt.

Kontakt: Susanne Wiechmann, Jugendzentrum Second Home, Tel. 05 61/94 89 95 17 oder Tel. 01 76/39 66 82 23, E-Mail: susanne.wiechmann@ juz-baunatal.de

Von Pamela De Filippo

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.