Stadt Baunatal schüttet 138.000 Euro aus

Jugendarbeit bringt den Sportvereinen Geld

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Jugendarbeit zählt: Das Bild entstand beim Jugendcamp des Tuspo Rengershausen im Sommer 2012. Alena (von links) Letizia und Paula halten Turnseile.

Baunatal. 137.700 Euro kamen am Donnerstagabend symbolisch in neue Hände. Dazu waren 13 Vereine, die 2013 Geld aus dem städtischen Topf für Sportförderung erhalten, ins Rathaus eingeladen.

Der Betrag liegt leicht höher als im Vorjahr, es sind 245 Euro mehr. Der größte Betrag ging mit 56.435 Euro an den KSV Baunatal.

Es geht um Summen ab 360 Euro, wobei seit 2008 insbesondere der Jugendsport gefördert wird. So hatte es seinerzeit das Stadtparlament festgelegt. Seit diesem Beschluss richtet sich der Zuschuss nicht nur an der Zahl der Mitglieder insgesamt aus, die Stadt schüttet zudem höhere Beträge für junge Leute bis 18 Jahre aus. Maßgeblich waren im aktuellen Fall die Mitgliederzahlen Ende 2012.

Ein Beispiel: Der TSV Guntershausen bekommt für jedes seiner 151 jugendlichen Mitglieder 20 Euro, für jeden der 357 Erwachsenen 5 Euro, macht zusammen 4805 Euro. Intensive Jugendarbeit zahlt sich also nicht nur ideell, sondern auch in barem Geld aus. Denn die Stadt will mit ihren Zuschüssen neben der Unterstützung des Sports eine soziale Wirkung erreichen und die Gesundheit fördern.

Die folgenden Summen erhielten die Vereine:

• KSV Baunatal: 5671 Mitglieder, 56 435 Euro.

• GSV Eintracht Baunatal: 3199 Mitglieder, 34 250 Euro.

• TSV Hertingshausen: 935 Mitglieder, 8920 Euro.

• TSV Guntershausen: 508 Mitglieder, 4805 Euro.

• Tuspo Rengershausen: 1096 Mitglieder, 8900 Euro.

• Anadolu Spor: 72 Mitglieder, 360 Euro.

• Reitsportverein Großenritte: 192 Mitglieder, 1965,00 Euro.

• Schützenverein Großenritte: 175 Mitglieder, 1205,00 Euro.

• Sportschützenverein: 181 Mitglieder, 995 Euro.

• AFC (Basketball): 47 Mitglieder, 370 Euro.

• Ski-Club Schmandhasen: 196 Mitglieder, 1670 Euro.

• DLRG: 816 Mitglieder, 11 865 Euro.

• Präventions- und Rehasportverein: 664 Mitglieder, 5960 Euro.

Bilanz: Es gab städtisches Geld, insgesamt knapp 138.000 Euro, für 13.752 Mitglieder in den Sportvereinen der Stadt Baunatal. Bei 28.000 Einwohnern könnte man rein rechnerisch sagen: Die Hälfte aller Baunataler gehört diesen Vereinen an. Allerdings haben die Vereine auch Mitglieder aus benachbarten Kommunen.

Die Stadt verweist darauf, dass sie außerdem das Sportbad im Aqua-Park, sieben Sporthallen sowie diverse weitere Anlagen und Plätze bietet. Ein weiterer Kunstrasenplatz soll in Hertingshausen entstehen, wo nächstes Jahr auch die Sporthalle saniert wird. Drei Großprojekte der naehen Zukunft sind die jeweilige Modernisierung von Kulturhalle, Parkstadion und Max-Riegel-Halle. (ing)

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