Jungen und Mädchen renovierten Club in Dörnhagen – 500 Arbeitsstunden

Jugendliche zeigen Einsatz

Die Arbeit ist geschafft: Angie (von links), Tibor, Johanna, August, Rebecca, Alina, Tobi, Dani, dahinter Jugendpfleger Peter Mangold und Viktor sind zufrieden. Fotos: Büntig

Fuldabrück. Nach acht Jahren wünschten sich die Jugendlichen eine Renovierung ihres Clubs in Dörnhagen. Genügend Helfer standen zur Verfügung, die Gemeinde übernahm die Kosten für Farben und andere Materialien.

Im August startete Jugendpfleger Peter Mangold mit etwa 20 Jugendlichen die umfangreiche Renovierung des Dörnhagener Jugendclubs.

Das Entrümpeln ging schnell, die Farbauswahl kostete dagegen viele Stunden, Probeanstriche führten letztendlich zu einer Einigung.

Danach fing die Arbeit aber erst richtig an: Alle Decken, Wände und Türen in den zwei Räumen, im Flur und den Toiletten wurden renoviert. Das bedeutete zunächst spachteln, dann anschleifen, teilweise grundieren, abkleben und dann zwei bis vier Anstriche. Dies dauerte deutlich länger als zunächst erwartet; vieles erwies sich auch als schwieriger, als zunächst angenommen.

Lampen wurden ersetzt, Regale angebracht, neue Fotowände aufgehängt. Der Kicker bekam neue Spieler, die Bassbox wurde repariert und die Theke erneuert. Von den 20 Jugendlichen kamen 14 sehr regelmäßig seit Ende August an drei Tagen pro Woche für jeweils vier Stunden – ein enormer Einsatz. Nun ist alles fertig und genau so, wie es sich die Hobby-Handwerker gewünscht haben. Hinter ihnen liegen 38 Arbeitstage und zusammen 500 Arbeitsstunden.

Peter Mangold ist mit Recht stolz auf die Mädchen und Jungs: „So ein Einsatz neben Schule, Arbeit oder Ausbildung ist wirklich super und nicht selbstverständlich“, lobt der Jugendarbeiter und berichtet, dass nicht nur viele eigene Ideen eingebracht wurden, sondern auch die unterschiedlichsten handwerklichen Tätigkeiten ausprobiert werden konnten. Und dabei entwickelten manche erstaunliches Talent. Eröffnet wird der Club im neuen Glanz am Samstag, 24. November ab 20 Uhr mit einer Fete, zu der alle Interessenten eingeladen sind.

Besonders gilt das für neue Jugendliche ab 16 Jahren aus allen Fuldabrücker Ortsteilen, die auch gerne an den Öffnungstagen (Dienstag und Donnerstag ab 18 Uhr, Sonntag ab 17 Uhr) vorbeischauen können.

Von Sabine Büntig

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