Forderung: 6,5 Prozent – IG Metall Nordhessen wählte ihre Delegierten für die kommenden vier Jahre

Jung und Alt für bessere Tarife

Junge Kräfte und alte Hasen: Stephan Bring (26) aus Kaufungen (von links), Katja Grau (33) aus Baunatal, Gerhard Kakalick (65) aus Guxhagen, Christian Gössel (22) aus Staufenberg)und Zweiter Bevollmächtigter Oliver Dietzel, der bald regionaler IG-Metall-Chef werden soll. Foto: nh

Lohfelden/Baunatal. Die heimische IG Metall unterstreicht die Forderung der Industriegewerkschaft insgesamt nach deutlichen Einkommenssteigerungen von 6,5 Prozent bei den anstehenden Tarifverhandlungen.

Anlässlich einer regionalen Mitgliederversammlung mit Delegiertenwahl für die Bereiche Kassel Stadt/Land und Schwalm-Eder-Kreis in Lohfelden sagte der scheidende Erste Bevollmächtige Ullrich Meßmer, die Arbeitnehmer hätten „in der Krise lange Verzicht geübt“. Jetzt müsse etwas zurückkommen.

Bestandteil der Tarifforderungen der IG Metall seien auch die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten und eine bessere Bezahlung von Leiharbeitern. Hier laute die Devise, so Meßmer: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

78 Delegierte wurden gewählt, die nun die Interessen der IG-Metall-Mitglieder aus nordhessischer Ebene vertreten. Zuvor waren separat bereits 66 Vertreter bei VW in Baunatal und zwölf im Mercedes-Benz-Werk in Kassel gewählt worden. Stolz ist die IG Metall auf die Alterspalette innerhalb der Delegierten. Die reicht von 22 Jahren (Christian Gössel aus Staufenberg) bis zu 65 Jahren (Gerhard Kakalick aus Guxhagen). Kakalick, lange Betriebsratschef bei VW, gehört der Delegiertenversammlung schon seit 40 Jahren an. Die Mitglieder werden jeweils für vier Jahre gewählt und tagen viermal im Jahr. (ing)

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