Vellmarer Ahnatalschule

Junge Talente werden gefördert

In Aktion: Der Kapitän des TSV Vellmar, Dino Duketis, war in der Ahnatalschule zu Besuch. Archivfoto: Fischer/nh

Vellmar. Sport ist ihre Leidenschaft, das merkt man den 28 Schülern der Sportklasse 6b der Ahnatalschule in Vellmar an, wenn sie mit ihrer Sportlehrerin Sabine Weber die Großsporthalle betreten.

Schließlich haben die sportbegeisterten Schüler wöchentlich vier Unterrichtsstunden in ihrem Lieblingsfach. Darüber hinaus trainieren sie noch nach der Schule in verschiedenen Vereinen. Jetzt hatten sie im Rahmen des Projektes „Schule trifft Verein - Verein trifft Schule“ zwei Handballspieler des TSV Vellmar zu Gast: Dino Duketis, Mannschaftskapitän der Handball- Oberligamannschaft, und Milan Torbica, Spieler des erfolgreichen Vereins.

Beide wollten den Jugendlichen den Handballsport näherbringen, aber auch Nachwuchstalente für den eigenen Verein begeistern. „Der Sport hat mir in meinem Leben sehr viel gegeben“, erklärt der 34-Jährige Kapitän. Es gehe um ein faires und sportliches Miteinander, egal ob Handball oder Fußball.

„Vieles, was man im Sport lernt, wie Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und die Fähigkeit, sich einem Team unterzuordnen, sind auch Eigenschaften, die man fürs Leben benötigt“, sagt der Jugendtrainer. Natürlich schaue man auch, ob geeigneter Nachwuchs für die Talentfördergruppe oder die Handball-AG zu finden sei.

„Für Vereinssport begeistern“

Heute hätten viele Jugendliche nicht mehr ihren natürlichen Bewegungsdrang, den die Kinder früher gehabt hätten. „Wir versuchen, sie wieder für den Vereinssport zu begeistern“, sagte auch Spieler Milan Torbica.

„Mit dieser Aktion holen wir uns bekannte Sportler in die Schule, damit unsere Kinder Einblicke in die verschiedenen Disziplinen bekommen“, beschreibt die 41-jährige Lehrerin das Schulprojekt. Von den Kindern werde dieses Angebot sehr gern angenommen, und die Sportler seien für sie Idole und nachahmenswerte Vorbilder.

Einer, der auch gern mittrainiert hätte, ist Jakob Michel Meister. Auch er gehört zur Klasse 6b, doch er muss wegen einer Knieverletzung zusehen. „Für mich gibt es nicht Schöneres, als Sport zu treiben“, erklärt der ambitionierte Fußballer, der auch gern einmal ein anderes Angebot ausprobiert. „Dieses Projekt finde ich prima, und am liebsten hätte ich auch mal einen Fußballspieler aus der Bundesliga hier in unserer Sporthalle“, schwärmt der Schüler.

Von Werner Brandau

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