Aktion Kinder für Nordhessen unterstützt Grundschule mit neuen Spielgeräten

Kängurus auf dem Hof

Freuen sich über die neuen Spielgeräte: Die Mädchen und Jungen der Grundschule Hoof haben in der Pause mehr als nur eine Möglichkeit, sportlich aktiv zu werden. Foto:  Grigoriadou

Schauenburg. Noch nie waren die großen Pausen so beliebt bei den Schülern der Hoofer Grundschuler wie jetzt. „Wir haben ganz viele neue Spielgeräte bekommen“, sagt die neunjährige Samantha Schrader. Die Drittklässerin gehört zu den 115 Schülern, die quer über den Schulhof radeln, mit den Kängurus (Hüpfstangen) umd die Wette springen und mit Fangnetzen kleine Bälle hin und her bugsieren.

Finanzielle Unterstützung bekommt die Schule von der Aktion Kinder für Nordhessen, einer Spendeninitiative, die die HNA ins Leben gerufen hat. 1500 Euro hatte die Schule zur Verfügung. „Die alten Spielgeräte haben etwas unter der intensiven Nutzung gelitten“, sagt Lehrerin Rita Krug.

Große Überraschung

Umso größer war die Überraschung, als die Mädchen und Jungen zum ersten Mal die Spielgeräte nutzen durften. „Mit den neuen Schaumstoffbällen können wir wieder Fußball spielen“, sagt Fietje Rost.

„Die alten Bälle haben sich immer mit Wasser vollgesaugt und damit konnten wir kein Fußball spielen. Die Neuen sind da viel besser.“ Der Achtjährige fährt aber auch gerne mit dem Roller rum und mag die Stelzen.

In jeder Pause dürfen sich die Kinder die Geräte ausleihen. Außer, wenn die rote Fahne hängt. „Bei Regen zum Beispiel. Dann ist es zu gefährlich“, sagt Rita Krug.

Nicht nur dem Bewegungsmangel der Kinder wird mit den neuen Spielgeräten entgegengewirkt. „Die Kinder sind im Unterricht viel konzentrierter, da sie sich ausgetobt haben“, sagt Rita Krug. Auch Geschicklichkeit und Sozialverhalten werden geschult und regelmäßig trainiert.

Fördert Sozialverhalten

„Wir teilen uns die Spielgeräte“, sagt Samantha und lächelt. „Es ist doch unfair, wenn manche Kinder nur mit den alten Geräten oder gar nicht spielen.“

Diese Einstellung komme dem Sozialverhalten sehr entgegen, sagt Rita Krug. „Die Kinder lernen, die Spielgeräte an ihre Mitschüler abzugeben.“

Von Anthoula Grigoriadou

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