Werk-Hilfe Calden eröffnete Begegnungsstätte im Sozialzentrum in Espenau

Wollen hier zu Mittag essen: Helene Noll (83, links) und Nachbarin Herta Wiegand (89) stoßen auf den Treffpunkt an. Foto: C. Hartung

Espenau. In Espenaus neuer Mitte hat die Werk-Hilfe Calden eine neue Begegnungsstätte im Sozialzentrum eröffnet. Das Café bietet auf 120 Quadratmetern Platz für etwa 40 Gäste.

Während die Amsel vergnügt ein Lied singt und sich die Seerosen auf dem glitzernden Wasser des Teichs wiegen, sitzen Helene Noll (83) und ihre Nachbarin Herta Wiegand (89) auf der Terrasse und halten ein Pläuschchen - ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen. Diese Bilder der warmen Monate lassen im Sozialzentrum in Espenaus Neuer Mitte nicht mehr lange auf sich warten.

Jetzt wurde die offene Begegnungsstätte „Café am Seerosenteich“ der Werk-Hilfe Calden eingeweiht. „Sie ist die letzte Etappe des Sozialzentrums“, weiß Heinz-Dieter Olbrich, Vorsitzender der Werk-Hilfe. Das Café soll nicht nur Treffpunkt für die Senioren der Anlage sein, sondern als soziales Verbindungsglied zwischen anderen Espenauern und Bewohnern der Anlage dienen.

„Wir haben schon eine Menge für dieses Jahr geplant“, verriet Olbrich den etwa 60 Gästen bei der Eröffnung. Darunter seien ein „Mensch ärgere dich nicht“-Turnier, ein mehrgängiges Menü, bei dem Etikette und Tischsitten des 18. Jahrhunderts erklärt würden, sowie diverse Informationsangebote. „An den Veranstaltungen sollen sich sowohl Bewohner als auch andere Gemeindemitglieder beteiligen“, ruft Olbrich auf. Auch Vereine können den Raum nutzen.

Für die nötige Verköstigung sorgt der Betreiber des Cafés, Gerd Sperling. Der gelernte Koch fährt momentan täglich von Fritzlar nach Espenau. „Zum Glück habe ich hier eine Wohnung in Aussicht.“ Er bietet unter anderem täglich wechselnde Gerichte für den Mittagstisch an. Herta Wiegand und Helene Noll waren in die Begegnungsstätte gekommen, um die Eröffnungsfeier mitzuerleben. Die beiden hatten sich bereits vor drei Jahren für Wohnungen angemeldet.

Die frühe Anmeldung hat sich ausgezahlt - beide haben eine der 23 begehrten Wohnungen bekommen, die alle belegt sind. Lediglich in den Wohngemeinschaften seien noch sieben Plätze frei, bilanzierte der Werk-Hilfe-Vorsitzende ein knappes halbes Jahr nach der Zentrumseröffnung.

Herta Wiegand freut sich auf die vielfältigen Speisen: „Wenn meine Essensvorräte aufgebraucht sind, werde ich hier zu Mittag essen“, ist sich die 89-Jährige ganz sicher. Die offene Begegnungsstätte „Café am Seerosenteich“ ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Von Carolin Hartung

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