Lediglich kleiner Rückstau an der Bauna

Kanäle nahmen das Wasser auf

Baunatal. Nach dem Hochwasser an Bächen und Flüssen in der Region zieht die Stadt Baunatal eine positive Bilanz ihrer Schutzeinrichtungen. Investitionen von 6,7 Millionen Euro durch die Stadtwerke in Stauraumkanäle hätten sich bewährt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Feuerwehr habe am vergangenen Wochenende kein einziges Mal ausrücken müssen.

Als Beispiel für die Entwicklung nennt das Rathaus den Stadtteil Großenritte. Hier seien bei früheren Hochwasserereignissen immer wieder Keller an der Schulstraße, am Grünen Weg und der Moltkestraße vollgelaufen. Ein Stauraumkanal an den Kampwiesen nehme jetzt das Wasser auf und gebe es dann gezielt an die Leisel weiter. Damit gehörten solche Schäden der Vergangenheit an. Gleiches gelte auch für den Bereich Am Erlenbach in Altenbauna.

Angesprungen seien hingegen nicht die großen Stauräume entlang der Bauna, die Polder Schefferfeld und Katzenmühle. Die Schneeschmelze habe den Bach nicht so anschwellen lassen, dass diese gefüllt werden mussten, heißt es aus dem Rathaus. „Das geschieht erst bei Starkregenereignissen.“

Einen kleineren Rückstau gab es lediglich an der Einmündung der Bauna in die Fulda. Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Dirk Wicke seien bei einem Anwohner in Guntershausen die Garage und der Keller voll Wasser gelaufen. Dort habe die Freiwillige Feuerwehr aber nicht eingreifen müssen, weil der Betroffene selbst gut vorbereitet war. „Der ist das schon gewohnt.“

Straßen sind in Baunatal laut Wicke nicht gesperrt, lediglich das Teilstück des Radweges R 1 bei Guntershausen direkt an der Fulda sei derzeit nicht befahrbar. Die Strecke verlaufe deshalb durch den Ort. (sok)

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