Endspurt vor der Kommunalwahl – Bisher gab es im Schauenburger Parlament wechselnde Mehrheiten

130 Kandidaten für 37 Plätze

Idyllisch: Die Schauenburger Ortsteile haben alle ihre Reize. Dieses Foto mit Gisela und Heinz Siebert, die zu einem Spaziergang aufbrechen, entstand an der Elgershäuser Kirche Archivfoto: Kühling

Schauenburg. 37 Sitze stehen zur Verfügung, sechs Parteien und Wählergruppen mit insgesamt 130 Kandidaten treten an. Bei der Kommunalwahl am 27. März wird über die künftige Zusammensetzung des Schauenburger Gemeindeparlamentes entschieden. Das stellt in den nächsten fünf Jahren die Weichen für die Zukunft der Kommune.

In der Gemeindevertretung gibt es derzeit keine Mehrheit einer Fraktion oder Koalition. Die stärkste Fraktion stellt die SPD mit 14 Sitzen, danach folgt die CDU mit zwölf, dann die Offensive mit sechs Plätzen, die Grünen mit drei und die FWG-Fraktion mit zwei.

Bürgermeisterin Ursula Gimmler und die Fraktionen mussten sich in den vergangenen fünf Jahren mit wechselnden Mehrheiten befassen. Keine Fraktion hatte – wie beispielsweise in Baunatal die SPD – die alleinige Mehrheit, um Beschlüsse bequem durchsetzen zu können. Dennoch wurden in Schauenburg viele Vorlagen nach Diskussion in den Ausschüssen in den Parlamentssitzungen einstimmig gefasst. Angeführt wird die Liste der CDU vom Schauenburger CDU-Chef Harald Starke. Die CDU holte bei der vergangenen Kommunalwahl 33,67 Prozent der Stimmen.

Die SPD hat den aktuellen Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Rolf-Martin Barkhof, auf die Spitzenposition gesetzt. Die Genossen vereinten 2006 36,94 Prozent der Stimmen auf sich. Arnd Eisner, derzeit Fraktionschef, ist auf der Liste nicht mehr vertreten.

Monika Woizeschke-Brück führt die Liste der Grünen an. Sie ist auch Mitglied der aktuellen Gemeindevertretung. Die Grünen kamen bei der vergangenen Wahl auf 7,02 Prozent. Antonio Bassetto steht auf dem Wahlvorschlag der Linken auf der ersten Position. Die Partei war bisher nicht im Parlament vertreten. Die Offensive war hingegen mit sechs Sitzen dabei, sie kam 2006 auf Anhieb auf 15,42 Prozent in Schauenburg. Spitzenkandidat ist Fraktionschef und Bürgermeisterkandidat Gerhard Schaumburg. Komplettiert wird der Wahlzettel durch die FWG. Angeführt wird die Liste vom jetzigen Fraktionsvorsitzenden Bruno Leck. Bei der vergangenen Wahl holten die Freien Wähler 5,54 Prozent der Stimmen.

Themen in Schauenburg sind die Zukunft der Gewerbegebiete, der Aufbau von Windrädern auf dem Lindenberg sowie die Stärkung der Ortskerne. Außerdem geht es um Sparbemühungen – beispielsweise das Schließen von Dorfgemeinschaftshäusern.

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Von Sven Kühling

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