Exotischer Sport: Baunataler Verein organisierte Turnier – Tiere springen über Hindernisse

Kaninhop: Der Sprung in den Spaß

Übungsrunde vor dem Ausscheidungsspringen: Marie Schneider (links) und Sandra Piontek lassen Nobody (links) und Hatschiko springen. Foto:  Grigoriadou

Baunatal. Sie sind flauschig, niedlich und können ganz schön hoch springen. Die Rede ist von 102 Kaninchen aus ganz Deutschland, die am ersten Kaninhop des Kaninchen- und Geflügelzuchtvereins K 2 Baunatal teilnehmen.

„Wir kommen aus der Nähe von Nürnberg“, erzählen Alin Konrad (15) und Paula Wein (14). Die beiden Freundinnen und ihre Kaninchen Juicy Fruit und Milly Vanily haben eine dreistündige Autofahrt hinter sich. „Wir sind schon gespannt, wie wir abschneiden beim Turnier“, sagt Paula. Es ist nicht das erste Turnier, bei dem sie mit ihren pelzigen Freunden dabei sind.

Sandra Piontek (15) aus Wollrode hat das Turnier organisiert. Sie und Marie Schneider (14) sind Mitglied im Baunataler Verein. „Es geht uns nicht ums Gewinnen“, sagt Sandra. Marie nickt zustimmend. „Es ist nur zum Spaß. Das Wichtigste allerdings ist, dass die Tiere freiwillig am Turnier teilnehmen.“

Insgesamt acht verschieden hohe Hindernisse, von fünf bis zu 35 Zentimetern, mussten die Tiere meistern. Beim Training wird das Vertrauen zwischen Tier und Halter aufgebaut, ist sich Erwin Kilian sicher. Er ist ebenfalls im Verein tätig und unterstützt Sandra. „Und auch die Mädels haben ihren Spaß daran.“

„Sonst gelangweilt“

Aber machen solche Turniere den Kaninchen Spaß? „Sonst würden die Tiere ja nur gelangweilt in ihren Käfigen sitzen“, sagt Sandra. „So haben sie Bewegung und unternehmen etwas mit ihren Haltern.“ Sandra Piontek erreichte in der mittleren Klasse mit Hatschiko Platz eins. Außerdem wurde sie Gesamtsieger des Turniers und errang die Landesverbandsmedaille.

Von Anthoula Grigoriadou

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