Laienspielgruppe Helsa präsentiert Lustspiel im Gasthaus „Zum König von Preußen“

Ein Kapitän auf Abwegen

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An der Bar der M.S. Luxor: Regina Müller (von links), Burghard Winkel, Maria Oeste, Maximilian Scholz, Frank Müller, Anika Krüger, Nadja Bartram und Frank Bonengel bei den Proben zur neuen Komödie in zwei Akten von Bernd Spehling.

Helsa. An einer Reise mit dem Traumschiff M.S. Luxor können die Besucher des Helsaer Gasthauses „Zum König von Preußen“ teilhaben. Am Samstag, 3. Dezember, hat das neue Stück „Einmal Bali und zurück“ der Laienspielgruppe Helsa ab 19 dort Premiere.

Das Gasthaus eigentlich seit drei Monaten geschlossen, öffnet für das Stück aber noch mal seine Türen. „Der Kapitän geht dabei über Bord“, verrät der Regisseur Hans-Peter Ludwig. „Ich verschwinde im ersten Akt, bin jedoch im zweiten wieder da“, bestätigt Burghard Winkel, der nach vier Jahren Pause wieder mitspielt.

Neu bei der Laienspielgruppe ist Maria Oeste. „Ich wollte mal etwas Neues ausprobieren“, sagt die 27-jährige Versicherungsfachwirtin, die die Schiffsärztin spielt. Nadja Bartram ist kurzfristig für die erkrankte Elke Winkel eingesprungen. „Ich bin vor zwei Jahren schon einmal spontan eingesprungen“, verrät die 33-Jährige, die Grundschullehrerin in Nieste ist. Neben Nadja Bartram gehören auch Anika Krüger und Regina Müller zu einem kessen Damen-Kegelclub, der an Bord Spaß haben will.

Überraschende Wendung

Während einer Übung verschwindet der Kapitän (Burghard Winkel) mit einer Bekannten (Nancy Neumann), die er an Bord wiedergetroffen hat, samt Knabbergebäck, Champagner und Erdbeeren im Rettungsboot.

Um die Passagiere in Sicherheit zu wiegen und bei Laune zu halten, kommen der patente Barkeeper (Frank Müller) und der unbeholfene Erste Offizier (Hans-Peter Ludwig) auf die Idee, den Passagier Siegfried Engel (Frank Bonengel) als Kapitän auszugeben.

„Viele wollten nicht glauben, dass ich letztes Jahr zum ersten Mal nach der Schulzeit wieder Theater gespielt habe“, verrät der Söhrewalder. Ist dieser Siegfried Engel wirklich nur ein Landstreicher, der die Reise gewonnen hat? Und was passiert, als der echte Kapitän schließlich wieder auftaucht?

Auch mit wen sich der gehörnte Ehemann (Maximilian Scholz) inzwischen getröstet hat, wird noch nicht verraten. „Alles wird gut“, sagt Hans-Peter Ludwig dazu. Wobei die völlig überraschende Wendung des Stückes an dieser Stelle auf ausdrückliches Wunsch des Regisseurs leider nicht verraten werden darf.

Bei Texthängern hilft Greti Müller. Volker Schröbel sorgt wieder für die Kulisse. Die Laienspielgruppe besteht seit 49 Jahren und feiert inzwischen bereits die 58. Premiere.

Kontakt: Vorstand der Laienspielgruppe Helsa, Jürgen Scholz, Tel. 05605/ 3904.

Von Bettina Wienecke

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