Lärmschutz in Nordrichtung vor Jahresende fertig – Ab Februar dann Baustelle Richtung Süden

A7: Kassel-Ost bald wieder offen

Baustelle bis Ende Dezember: Nördlich der Lindenkopfbrücke wird zurzeit die Stützmauer für die künftige Lärmschutzwand errichtet. Ende November wird die Standspur neu asphaltiert. Vor dem Jahreswechsel wird die Baustelle aufgehoben und die normale Verkehrsführung wieder hergestellt. Im Hintergrund ist Niestetal-Heiligenrode mit dem Neubaugebiet am Eichberg zu sehen. Foto: Ketteritzsch

Lohfelden / Kaufungen. Die Lärmschutzwand an der A 7 in Nordrichtung bei Lohfelden und Kaufungen wächst weiter. Vor Weihnachten sollen die Arbeiten zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und Kassel-Ost abgeschlossen werden.

Im Winter keine Baustelle

Ende Dezember werde die derzeitige Verkehrsführung mit den verengten und auf die Gegenfahrbahn verlegten Spuren aufgehoben, sagte Hessen-Mobil-Sprecher Horst Sinemus der HNA. Über den Winter könne der Verkehr normal fließen, Ende Februar werde dann die neue Baustelle für den Lärmschutz in Südrichtung eingerichtet.

Noch in diesem Jahr soll auch die seit Ende März teilweise gesperrte Auffahrt Kassel-Ost wieder komplett geöffnet werden. Sie werde dann dauerhaft befahrbar bleiben, auch während der Bauarbeiten zum Lärmschutz in Südrichtung. Die Auffahrt Kassel-Ost von Kaufungen in Richtung Süden war geschlossen worden, nachdem sich auf der extrem verkürzten Beschleunigungsspur etliche Unfälle ereignet hatten.

Zurzeit werden die Fundamente im Bereich zwischen Lindenkopfbrücke (Lohfelden) und der Anschlussstelle Kassel-Ost errichtet. Die Lärmschutzelemente in diesem Bereich werden laut Hessen Mobil-Sprecher Horst Sinemus allerdings erst im kommenden Frühjahr aufgesetzt. Dies geschehe von der Rückseite, sodass der Autobahnverkehr normal weiterlaufen könne.

Standstreifen neu asphaltiert

Ende November soll der Standstreifen, der für die Bauarbeiten entfernt wurde, neu asphaltiert werden, sagte Sinemus. Die Bauarbeiten zur Errichtung des Lärmschutzes auf Kasseler Seite (Südrichtung) werden sich bis Ende 2016 hinziehen. Die bis zu zwölf Meter hohen Lärmschutzwände zu beiden Seiten der A 7 zwischen Kassel-Mitte und Kassel-Ost sind nötig, weil der Verkehr durch den Bau der A 44 stark zunehmen wird. Bis zum Jahr 2025 sollen hier laut Prognose pro Tag 101 200 Fahrzeuge unterwegs sein, ein Viertel davon Lastwagen. Die Lärmschutzwände kosten rund 50 Millionen Euro.

Von Holger Schindler

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