Kaufungen: Algen wuchern im Steinertsee

Kaufungen. Der Steinertsee in Kaufungen bietet derzeit ein wenig idyllisches Bild. Teile des insgesamt 45 000 Quadratmeter großen Gewässers in dem Naherholungsgebiet sind mit einer wuchernden Algenschicht bedeckt. Besonders das östliche Ufer entlang des Vogelschutzgebiets ist von der Plage betroffen.

Die Sonneneinstrahlung und die Wärme führten zu Sauerstoffmangel in dem See, erklärte das Bauamt der Gemeinde am Dienstag auf HNA-Anfrage. Dadurch erhöhe sich der Nährstoffgehalt im Wasser und es entstünden vermehrt Algen. Zur Sicherheit seien an drei Stellen des nicht zum Baden freigegebenen Sees Wasserproben genommen worden, hieß es. Eine Gefahr geht nach Einschätzung der Behörde von den Algen nicht aus, da der See kein Trinkwasserreservoir sei. Der Steinertsee ist ein Überbleibsel des Braunkohletagebaus Steinertfeld, der in den 1960er-Jahren aufgegeben wurde. Das Areal wurde rekultiviert. (ket)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.