„Reiner Irrsinn“ spielte in Zirkuszelt

Kaufungen in bester Oktoberfest-Laune

Dirndl und Flokatimantel: Saskia Barth, Dirk Schaller und Stefanie Finger brachten den Irrsinn ins Kaufunger Zirkuszelt. Foto: Sager

Kaufungen. Was in Bayern die Wies’n sind, ist in Kaufungen ein Zirkuszelt. Mit einem erfolgreichen Oktoberfest verabschiedete sich der Alte Bahnhof in Oberkaufungen von der 1000-Jahrfeier in der Gemeinde.

Seit Anfang August war das große runde Zelt eine Bühne für Tanz, Theater, Gottesdienste und allerlei künstlerische und musikalische Veranstaltungen.

„Auch wenn wir die 7,5 Millionen Maß des Oktoberfests in Bayern nicht knacken können, wird dieses Fest unser krönender Abschluss“, sagte Veranstalter Michael Fasshold.

Als Stimmungskanone des Abends galt Dirk Schaller alias Reiner Irrsinn, der 150 Zeltbesuchern zusammen mit den Sängerinnen Saskia Barth und Stefanie Finger mächtig einheizte.

Seine „Reiner-Irrsinn-Show“ umfasst eine breite Vielfalt an Partymusik, zu der Schlager, Rock, Titel der Neuen Deutschen Welle und die typischen Ballermann-Hits gehören.

Seit zehn Jahren bringt das Feier-Ensemble aus Homberg/Efze mit Marcus Nuhn alias DJ HiNuhn die Menge zum Toben. „Alle Hände nach oben“, hieß es nicht nur bei der Neuauflage des Hits „Die Fischerin vom Bodensee“, der erst vor kurzem mit den Wildecker Herzbuben aufgenommen wurde. Jeder im Zelt wurde aufgefordert mitzufeiern, in vielen Fällen durch eine persönliche Einladung von Reiner Irrsinn, der wie gewohnt im weißen Flokatimantel gekleidet quer durch das Publikum marschierte.

Für eine Stärkung zwischendurch sorgte das Team des Alten Bahnhofs. Auf der Karte standen typisch bayerische Schmankerl wie Weißwurst und Leberkäse. Frisch vom Grill wurde das Spanferkel zum kulinarischen Renner des Abends. Dazu eine Brezn und ein Maß Bier – dieser Dreiklang gehört für die Kaufunger Remo Wollmuth und Jochen Reinwold zum Oktoberfest einfach dazu.

War es draußen noch so kalt, unter den weißen Sternen auf dem blauen Baldachin des Zeltes ging es umso heißer her. „Es ist eine tolle Atmosphäre hier“, sagte auch Künstler Dirk Schaller.

Das Zirkuszelt darf sich nun eine Winterpause gönnen. Im kommenden Juni geht die Zelt-Saison dann in die zweite Runde. (psa)

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