Landtagswahl am 22. September

CDU in Kaufungen nominiert Williges für die Landtagswahl

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Mit Zuversicht und Blumen in den Wahlkampf: Frank Williges ist von den CDU-Delegierten im Wahlkreis Kassel-Land 2 als Bewerber für die nächste Landtagswahl gewählt worden. Mit auf dem Bild nach der Nominierung zu sehen sind seine Ehefrau Heike (48) und Tochter Lea (17).

Kaufungen/Helsa. Frank Williges ist von den Wahlkreisdelegierten der CDU in Kaufungen mit überwältigender Mehrheit für die Landtagswahl am 22. September nominiert worden. Auf den 50-jährigen selbstständigen Raumausstatter und Kommunalpolitiker aus Helsa entfielen 90,2 Prozent der in geheimer Wahl abgegebenen Stimmen.

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes unternimmt den dritten Anlauf, um in den Hessischen Landtag einzuziehen.

Williges vertrat den Wahlkreis Kassel-Land 2 in Wiesbaden bereits von 2003 bis 2008, bevor er sich bei der letzten Landtagswahl knapp geschlagen geben musste. Das soll diesmal anders laufen: „Ich setze nicht auf Platz, sondern auf Sieg“, rief Frank Williges den 53 Delegierten in der Haferbachhalle nach der Nominierung zu.

Eine Leihstimmenkampagne zugunsten der FDP („Die schaffen es allein“) komme für ihn nicht infrage, sagte der Politiker während seiner Vorstellung. Für die Doppelwahl im September versprühte Frank Williges viel Zuversicht: Hessen sei von Roland Koch und Volker Bouffier 14 Jahre lang erfolgreich regiert worden. Das gelte besonders für Haushalt, Finanzen und die innere Sicherheit. Und auf der Bundesebene spüre man, dass die Kanzlerin in Brüssel gut verhandelt habe, sagte der Bewerber für die Landtagswahl.

Williges kritisiert Schmidt und Hilgen

Vehement kritisierte Frank Williges den Vorstoß von Landrat Uwe Schmidt und Oberbürgermeister Bertram Hilgen (beide SPD) zur Regionalreform. „Dabei macht nur die Stadt Kassel einen Reibach“, sagte Williges. Die CDU trete unverändert für einen Zweckverband mit Ämterzusammenlegung ein.

Der frisch gekürte Kandidat will sich in Wiesbaden vor allem um die Belange der Wirtschaft und den Landeshaushalt kümmern. Dem Wahlkreis fehle zurzeit eine wirksame Vertretung, weil „Akteure am Werk sind, die nur das Haar in der Suppe suchen“, kritisierte Williges.

Auch bei der Nominierung des Ersatzbewerbers setzt die CDU auf Kontinuität: Als Vertreter für Frank Williges wurde Andreas Mock gewählt. Auf den 40-jährigen Rechtsanwalt und ehrenamtlichen Stadtrat aus Baunatal entfielen in geheimer Abstimmung 76,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. (ppw)

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