Bildung von Arbeitsgruppen

A 44-Pläne: Gespräche über Streitpunkte starten bald

Kaufungen/Helsa/Wiesbaden. Die Verhandlungen über Streitpunkte der A 44-Planung im Lossetal zwischen dem hessischen Verkehrsministerium und den Gemeinden Kaufungen und Helsa können beginnen. Dabei gibt es noch einen Knackpunkt. Welchen, lesen Sie hier.

Die Kommunen hätten jetzt ihre Vorstellung zur Bildung der Arbeitsgruppen präsentiert, sagte Ministeriumssprecher Wolfgang Harms am Mittwoch auf Anfrage der HNA. Knackpunkte sind der geplante Wegfall der Anschlussstelle Kassel-Ost und der Rückbau der B7 bei Kaufungen.

Die Gemeinde Kaufungen habe am vergangenen Freitag dem Land ihre Vorstellungen mitgeteilt. Bürgermeister Arnim Roß (SPD) habe geschrieben, welche Arbeitsgruppen aus Sicht der Gemeinden gebildet werden sollen und die teilnehmenden Personen benannt. Man werde dem folgen, wenn dem nichts Gravierendes entgegenstehe, sagte Harms. Der erste Termin solle „noch in diesem Jahr“ stattfinden.

Der grüne Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hatte bei einem Treffen im September in Niederkaufungen zugesagt, die Gemeinden Kaufungen und Helsa im Vorfeld der Autobahnplanung zu beteiligen. Bis Anfang 2016 ist Zeit für Verhandlungen, dann soll die aktualisierte Planung für den elf Kilometer langen Abschnitt zwischen der A 7 bei Kassel (Kassel-Ost) und Helsa dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt werden. (hog)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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