Laut Gemeinde wird es kein Problem mit Lärm geben

Bau der neuen Kita in Kaufungen beginnt Ende Februar

+
Blick nach Osten über den Alten Festplatz: Direkt am alten Trafohäuschen, das einst den Festplatz mit Strom versorgte, wird ab Ende Februar die neue Kita entstehen. Auf der Freifläche direkt dahinter schließt sich das Baugebiet Alter Festplatz an. Im Hintergrund zieht sich die Leipziger Straße durch das Bild.

Kaufungen. Bereits Ende Februar startet der Bau der neuen Kita in Kaufungen auf dem Alten Festplatz. Sieben Monate später – also Ende September/Anfang Oktober – soll schon alles fertig sein

Das teilt Bürgermeister Arnim Roß (SPD) auf HNA-Anfrage mit. Bekanntlich will die Gemeinde rund 2,8 Millionen Euro in den Neubau investieren.

Nach bisherigen Planungen soll das Gebäude auf 758 Quadratmetern Nutzfläche vier Gruppen aufnehmen können – zwei U3-Krippengruppen sowie zwei altersgemischte Gruppen, was maximal 74 Kinder ergibt. Das alte Trafo-Häuschen, das einst den Alten Festplatz mit Strom versorgte, wird in ein Geräte- und Lagerhaus umgewandelt.

Arnim Ross

Völlig vom Tisch ist inzwischen die Diskussion, ob Anwohner des künftigen Neubaugebietes „Alter Festplatz“ ein Lärmproblem wegen der Kita bekommen werden. Mehrfach war befürchtet worden, dass jeden Tag Dutzende Eltern mit dem Auto durch das Gebiet fahren, um ihre Kinder in der Kita abzuliefern. „Nein, dem wird nicht so sein“, sagt Roß. Einerseits sei die Kita über das Baugebiet überhaupt nicht zu erreichen. Zum anderen werde eigens ein Kita-Parkplatz für den Hinbring- und Abholverkehr auf dem jetzt schon vorhandenen Parkplatz gegenüber der Tennishalle – dort, wo jetzt die Skater-Anlagen stehen – eingerichtet. „Dieser Parkplatz ist nur über die Straße Am Stechkopf zu erreichen, nicht aber über die Erschließungsstraße des Baugebietes“, sagt Roß. Die letzten 70 Meter zur Kita müssten die Eltern dann mit ihren Kindern zu Fuß über einen Gehweg zurücklegen, der noch gebaut werden müsse.

Ideales Gelände

Nicht zuletzt gebe es einen zweiten Zuweg zur neuen Kita von der Kita Kunterbunt aus (Gustav-Heinemann-Straße) durch die Fußgängerunterführung (Leipziger Straße) bis hin zum Alten Festplatz. „Natürlich werden wir alle Zufahrtsmöglichkeiten entsprechend ausschildern“, sagt Roß.

Bei der Standortwahl wie auch bei den Planungen habe sich das Gelände des Alten Festplatzes als ideal für die neue Kita erwiesen. „Es ist sehr gut erreichbar – auch via Fahrrad und Straßenbahn (Haltestelle Rieckswiesen) – und es bietet viel Platz für die Kinder. So stünde den Kindern eine 6700 Quadratmeter große baumbestandene Grünfläche zur Verfügung. „Bei so viel Platz ist sogar noch ein Kita-Anbau mit zwei weiteren Gruppenräumen drin, wenn dies einmal erforderlich werden sollte“, sagt Roß.

HINTERGRUND

Unabhängig vom Kita-Neubau werde die Erschließung des Neubaugebietes Alter Festplatz auf der Nordseite der Leipziger Straße voraussichtlich im April beginnen, sagt Bürgermeister Arnim Roß (SPD). Das Gebiet wird über eine Sackgasse, die von der Straße Am Stechkopf abzweigt, zu erreichen sein. Geplant sind dort Wohnhäuser für gemeinschaftliches Wohnen sowie insgesamt zehn Einfamilienhäuser. Wie hoch der Quadratmeterpreis für die Grundstücke sein wird, ist noch nicht klar. Im Baugebiet „Neue Mitte“ auf der Südseite der Leipziger Straße seien hingegen schon alle Einfamilienhaus-Grundstücke vergeben. Die Vermarktung der geplanten sechs Mehrfamilienhäuser laufe noch, sagt Roß.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.