Kirche soll saniert werden

Bilanz der Stiftsweihnacht: 20.000 Euro für Kaufunger Kirche

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In stimmungsvollem Licht: Rund 60 Aussteller zeigten bei der Stiftsweihnacht in Kaufungen Kunsthandwerk oder verkauften Essen und Getränke. 

Kaufungen. „Die Stiftsweihnacht war ein Erfolg“, sagt Peter Schwarze, Vorsitzender des Bergfreiheiter Bürgervereins und einer der Organisatoren des besonderen Weihnachtsmarktes rund um die Stiftskirche. 

Für den Erhalt der Stiftskirche seien so etwa 20.000 Euro zusammengekommen, so Schwarze.

Mit der Zahl der Besucher ist Schwarze zufrieden. „Am Samstagnachmittag war es so voll – da ging nichts mehr“, berichtet er. Und auch am Sonntag seien trotz schlechten Wetters viele Besucher zum Markt gekommen. Zufrieden mit der Organisation und den Umsätzen seien auch die rund 60 Aussteller gewesen.

Fünf neue Aussteller waren in diesem Jahr dabei, sagt Schwarze. Über 100 Anfragen für die Stände würden aber jedes Jahr eingehen. Größer werden solle die Stiftsweihnacht aber nicht. „Wir wollen es bei 60 Ausstellern belassen.“ Zum einen deshalb, weil alles ehrenamtlich gestemmt werde, zum anderen, weil die besondere Atmosphäre nicht verloren gehen soll. Die Erweiterung der Fläche hin zum Regionalmuseum habe sich bewährt.

Nun seien noch nicht alle Rechnungen beglichen, doch Peter Schwarze geht davon aus, dass rund 20.000 Euro für die Sanierung des Raums unter der Kaiserempore zusammengekommen seien. Rund 50.000 Euro hätten dafür noch gefehlt, nun sei der Betrag wohl erreicht. „So macht das Spaß“, sagt Schwarze. Generell seien die Kaufunger, wenn es um die Stiftskirche gehe, gern bereit zu spenden. Im Jahr 2016 sei das Spendenaufkommen generell hoch gewesen.

Einziger Wermutstropfen: Die neue Idee, für je 200 Euro Patenschaften für die 24 Buden des Fördervereins zu übernehmen, ist nicht so gut angenommen worden. Sechs Paten seien bisher gefunden worden, überwiegend hätten Vereine das übernommen. „Die Resonanz ist nicht so gut, das ist noch steigerungsfähig.“

Termin: Die Bühne im Stiftshof steht noch, dort soll am Heiligabend, Samstag, 24. Dezember, wieder ein Open-Air-Gottesdienst gefeiert werden. Dekanin Carmen Jelinek wird die Christvesper leiten. Beginn ist um 17 Uhr.

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