Brückenteile für die A44: Schwertransport der Firma Lamparter 

Kaufungen. 37 Meter lang und 17 Tonnen schwer sind die Stahlträger für eine neue Brücke über die A 44 bei Waldkappel/Bischhausen.

Der erste von zwei Trägern verließ am Donnerstagabend das Betriebsgelände des Stahlbauspezialisten Lamparter in Kaufungen für einen nächtlichen Transport zu einem Betonwerk in Eichenzell bei Fulda. Das andere Brückenteil wird am Montag verladen.

Die Polizei sperrte die Kreuzung an der Leipziger Straße/B 7 kurzzeitig, um den begleiteten Schwertransport auf die Autobahn 7 zu entlassen.

Im Betonwerk wird auf jeden Träger eine 2,50 breite Platte betoniert. Die dann jeweils 40 Tonnen schweren Träger samt Betonplatte sollen im September in die bereits fertiggestellten Rampen an der A 44 eingehoben werden. „Von der Auftragsannahme bis zur Montage liegt alles in unserer Hand“, sagte Projektleiter Andreas Ruck der HNA.

Mit 580 PS unterwegs 

Er fahre regelmäßig lange Teile, wichtig sei sicher und heil anzukommen, sagte Gerd Menzel. Der 54-jährige Berufskraftfahrer bringt beide Brückenteile mit einer fast neuen 580 PS starken Scania-Zugmaschine und einem vierachsigen Nachläufer der Firma Universal-Transporte (Paderborn) über die Autobahn 7 in das Beton-Werk bei Fulda.

Der im Landkreis Stendal beheimatete Schwertransport-Lenker lobte die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Firma Lamparter: Der Stahlträger sei nachmittags mit zwei Kränen auf den Schwertransporter gehoben worden.

Einschließlich der Ladungssicherung habe man nur zwei Stunden gebraucht. Auch die anschließende Abnahme durch den Verkehrsdienst der Polizei sei problemlos verlaufen, sagte Gerd Menzel, bevor er den 40 Meter langen Schwertransport - begleitet vom Transport-Service Heiko Jahn (Fulda) - auf die Autobahn lenkte.

Schwertransport eines Brückenteiles

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