Kaufungen bleibt bei Papier: Digitales Parlament vertagt

Kaufungen. Die Entscheidung über die Digitalisierung des Schriftverkehrs zwischen Rathaus und Volksvertretern in Kaufungen ist vertagt worden.

Das Kommunalparlament verwies den Vorschlag der Grünen Linken Liste (GLLK), die Mandatsträger mit Tablet-PCs auszustatten, am Donnerstag mit den Stimmen aller Parteien zur erneuten Beratung an den Arbeitskreis zurück.

Beobachter rechnen allerdings damit, dass der Antrag jetzt erst nach der Kommunalwahl am 6. März wieder auf den Tisch der Gemeindevertretung kommt.

Der Haupt- und Finanzausschuss habe das Für und Wider der Digitalisierung und damit die Abkehr von der Papierform eingehend beraten, empfehle jedoch, damit noch einmal den Runden Tisch zu befassen, sagte dessen Vorsitzender Erwin Schmidt (CDU). Persönlich sprach Schmidt sich dafür aus, die Entscheidung über die Anschaffung der iPads dem neuen Kommunalparlament zu überlassen.

Wie die HNA berichtete, soll auch in Niestetal die Kommunikation zwischen Verwaltung und Gemeindevertretern nach dem 6. März entsprechend modernisiert werden. Dem Parlament der Nachbarkommune liegt bereits ein von allen Parteien getragenes Votum vor.

In Kaufungen stimmten die Antragsteller der Rückverweisung an den Arbeitskreis zu: Für die GLLK sei das Einsparpotential entscheidend, „egal, ob darüber am Anfang oder Ende einer Wahlperiode diskutiert wird“, sagte der Fraktionssprecher und Initiator der Digitalisierung Steffen Andreae. (ppw)

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