Gotteshaus in Oberkaufungen

300.000 Euro werden verbaut: Sanierung von Stiftskirche geht weiter

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Carmen Jelinek

Kaufungen. Ein Gerüst am sogenannten Sechseckturm neben dem Eingang der Stiftskirche ist das nicht zu übersehende Zeichen dafür, dass es mit der Sanierung des fast 1000 Jahre alten Gotteshauses in Oberkaufungen weitergeht.

Wie Dekanin Carmen Jelinek, in Personalunion Vorsitzende des Kirchenbauausschusses und des Fördervereins Stiftskirche, auf HNA-Anfrage erklärte, beginnt dieser Tage der sechste Bauabschnitt. Neben den Arbeiten an dem Sechseckturm ist geplant, in den nächsten Monaten das Mauerwerk an der Südseite des Kirchturms zu sanieren. Dort ist der Putz weithin sichtbar auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern abgefallen.

Carmen Jelinek

Außerdem stehen Arbeiten zur Verbesserung der Statik am Westwerk sowie am südlichen Seitenschiff der Kirche an. Dabei sind auch wieder Zimmerleute im Einsatz. Um das Mauerwerk sanieren zu können, wird in den kommenden Wochen auch noch die Südseite des Kirchturms eingerüstet. Für die anstehenden Arbeiten stehen laut Dekanin Jelinek aktuell 300.000 Euro zur Verfügung.

Warten auf den Bund

Die Summe stammt je zur Hälfe vom Land Hessen und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Offen ist, ob für dieses Jahr weitere 150.000 Euro aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes nach Kaufungen fließen werden. Die Entscheidung, ob die Stiftskirche 2014 wieder als Denkmal von nationaler Bedeutung Geld erhält, wird für August erwartet.

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.foerderverein-stiftskirche-kaufungen.de

Von Peter Ketteritzsch

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