Bei Kaufungen-Papierfabrik: Stromtrasse wird verschoben

Kaufungen. Mit der jüngsten Planungsvariante für die 380kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar im Bereich Kaufungen bleibt die Option für eine Erweiterung des Gewerbegebiets Im Nassen bei Papierfabrik erhalten.

In den Verhandlungen mit dem Betreiber Tennet konnte die Gemeinde erreichen, dass die Leitungstrasse an den östlichen Rand des Gewerbeareals Industriestraße verschoben wird. Die Trasse werde damit parallel zu der Zubringerstraße zur Kreisstraße 10 (Niederkaufungen - Lohfelden) verlaufen, heißt es in den Planungsunterlagen, die die Gemeindevertreter jetzt gebilligt haben.

Wird der Plan so verwirklicht, könnte das Gewerbegebiet erweitert werden, ohne dass Ansiedlungen durch die Strommasten und Leitungen beeinträchtigt werden.

Zur Zeit besteht für das Gewerbegebiet Im Nassen allerdings ein Planungsverbot. Der Grund: Das Areal liegt im Einzugsbereich der künftigen A44-Trasse.

In der Gemarkung Niederkaufungen werden nach dem aktuellen Stand der Planung sieben neue Masten für die 380kV-Leitung entstehen. Zwei davon stehen an den Grenzen zu den Gemarkungen Vollmarshausen (Gemeinde Lohfelden) und Heiligenrode (Gemeinde Niestetal).

Die neue 380kV-Trasse wird den Unterlagen zufolge auch die bislang durch die Feldmark führende 110kV-Leitung der Deutschen Bahn aufnehmen. Sechs Strommasten der Bahn in der Gemarkung Niederkaufungen werden deshalb wegfallen.

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