Über 70 Besucher bei Bürgerversammlung mit gewichtigen Themen – Trassenverlauf für Starkstromleitung modifiziert

Der Kreisel bleibt in Kaufungens neuer Mitte

Kaufungen. Wenn der Bereich zwischen Ober- und Niederkaufungen als „Neue Mitte“ der Lossetalgemeinde gestaltet wird, bleibt der Kreisel erhalten. Das ist nur eine der Informationen, die die über 70 Besucher der Bürgerversammlung am Donnerstag in der Haferbachhalle erhielten.

Autobahnbau, Straßenbeitragssatzung, das neue Gemeindewerk für den Verkauf von Lossestrom und Lossegas, die Belastung von Kaufungen-Papierfabrik durch die Bündelung von Trassen für Stromleitungen und eine Salzpipeline waren weitere Themen, über die Bürgermeister Arnim Roß und Parlamentschef Karl Hellmich (beide SPD) informierten.

Der Verwaltungschef zeigte sich erfreut, dass es in Verhandlungen mit dem Stromleitungsbauer Tennet gelungen sei, die Trassenführung der 380-Kilovolt- und 110-Kilovolt-Leitungen bei Papierfabrik neu zu regeln. Sie sollen am Rande einer Freifläche geführt werden. Roß: „Diese Lösung ist akzeptabel, weil es möglich bleibt, die Fläche nach Abschluss des Autobahnbaus für eine Erweiterung des Gewerbegebietes zu nutzen.“

Die zweite Höchstspannungsleitung Sued-Link, über die Windanlagenstrom von der See in Ballungszentren transportiert werden soll, berühre Kaufungen nur in zweiter Linie, weil die Vorzugstrasse durchs Wolfhager Land führe, erläuterte Roß.

Auch die Salzpipline von K + S werde vermutlich westlich von Kassel verlaufen. (tom)

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