A 44 im Lossetal: Verkehrsminister Al-Wazir hält Einhausung für erwägenswert

Abweichend von der Planung für die A 44 im unteren Lossetal bei Kaufungen hat Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) dem Bund die Variante einer teilweisen Einhausung der Autobahn vorgetragen.

Wie Ministeriumssprecher Wolfgang Harms am Mittwoch auf HNA-Anfrage bestätigte, hat Al-Wazir seinem Kollegen Alexander Dobrindt (CSU) die Variante in einem Brief als „erwägenswerten Vorschlag“ nahegelegt und dabei die Vorteile beschrieben, aber auch auf die durch eine Einhausung entstehenden Mehrkosten für den Autobahnabschnitt hingewiesen. Minister Al-Wazir habe Dobrindt um eine Stellungnahme zu der Einhausungsvariante gebeten, sagte Harms. Eine Antwort des Bundesverkehrsministers liege noch nicht vor.

Aktualisiert um 15.30 Uhr.

Bislang hatten das Land und Hessen Mobil eine Einhausung, also eine Autobahn in einem Trog mit Deckel, aus Kostengründen abgelehnt. Dass nun über diese Lösung gesprochen wird, hat mit einer Vereinbarung im Zuge des A44-Dialogverfahrens zwischen Kommunen und Land zu tun. Diese sieht vor, alle Varianten, die in der Diskussion sind, noch einmal nach einheitlichen Kriterien zu bewerten.

Video: A44-Verlauf aus der Luft

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