Planschen in der Losse 

Platz am Unteren Struthweg in Kaufungen wird zum Treffpunkt 

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Kaufungen. Seit 2006 nimmt die Gemeinde Kaufungen am Stadtumbau in Hessen teil. Das letzte Vorhaben, das in diesem Projekt nun in Angriff genommen werden soll, ist der Platz an der Losse.

Großzügige Treppenstufen zum Sitzen und Liegen und ein Zugang zum Wasser – das ist der Plan der Gemeinde, dem auch die Politik bereits zugestimmt hat.

Arnim Roß

Der Bereich am Unteren Struthweg habe durch den Edeka-Neubau eine Aufwertung erfahren, sagt Bürgermeister Arnim Roß (SPD). „Er ist wenig befahren, aber dort sind viele Fußgänger unterwegs.“ Ursprünglich habe man vorgehabt, den Fußweg entlang der Losse zu verlängern, berichtet Eva Grulms-Odoj vom Bauamt auf Nachfrage der HNA. „Da die Grundstücke, wo der Weg entlang führen sollte, aber nicht der Gemeinde gehören, hätte man einzelne Stücke ankaufen müssen.“ Das wiederum sei zu aufwändig gewesen.

Da der Platz an der Losse, wo es früher mal einen Spielplatz gab, wegen der Sitzgelegenheiten zum Verweilen einlädt, hatte man die Idee, den Platz neu zu gestalten – um junge und alte Menschen dorthin einzuladen.

Zwei Varianten

Dafür gebe es aktuell zwei Varianten, die auch unterschiedlich aussehen und im Preis voneinander abweichen. Eine Möglichkeit wäre es, die bestehenden Bänke dort stehen zu lassen und weitere Elemente hinzuzufügen. Im Gespräch seien eine Pergola aus Stahl, um die sich Pflanzen ranken sollen sowie eine besondere Bodenpflasterung – etwa im Wechsel Natursteinpflaster und Betinsteinplatten.

Eine andere Variante sieht vor, die Sitzbänke zu versetzen. Hier könne sich allerdings auch noch etwas ändern, gibt Grulms-Odoj zu bedenken. „Es sind bislang Ideen und Entwürfe.“ Beide Entwürfe vereint: Am Ufer der Losse sollen Treppenstufen angelegt werden, die den Zugang zum Wasser ermöglichen. Mit der Unteren Wasserbehörde sei dies bereits abgestimmt, heißt es in der Vorlage.

Bereits jetzt sorge die Gemeinde dafür, das Gras im Uferbereich kurz zu halten, damit die Losse wahrgenommen werden kann, so Grulms-Odoj. Zeichnerisch umgesetzt hat die Ideen das Planungsbüro akp in Kassel, das das Förderprogramm Stadtumbau West begleitet und auch den Auftrag für die Umsetzung erhalten soll.

Kosten: 50.000 Euro

Welche Variante letztlich gewählt wird, soll der Bauausschuss im Herbst entscheiden. Für die gesamte Umgestaltung sind etwa 50 000 Euro berechnet. Etwa 28 Prozent davon (14 000 Euro ) würde die Gemeinde tragen, eine Förderung von etwa 72 Prozent sei bereits bewilligt, so Bürgermeister Arnim Roß.

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